Schadstoffe im Reis
Quelle: Colourbox.de
Die Stiftung-Warentest hat Reis geprüft.
Sie hat geschaut, ob Schad-Stoffe im Reis sind.
Schad-Stoffe sind Stoffe, die schlecht für die Gesund-Heit sind.
Das Test-Ergebnis ist: In vielen Reis-Sorten sind Schad-Stoffe.
Auch in Bio-Reis und Vollkorn-Reis.
Nur vier Reis-Produkte sind gut
Die Stiftung-Warentest hat 40 Reis-Produkte geprüft.
Sie unterschied fünf verschiedene Arten von Reis:
- Basmati-Reis
- Jasmin-Reis
- Parboiled-Reis
- Vollkorn-Reis
- Rundkorn-Reis
Nur vier Reis-Produkte waren "gut".
Acht Reis-Produkte waren nur "ausreichend".
Arsen in jedem Reis
Das größte Problem ist Arsen.
Arsen ist ein Halb-Metall.
Die Reis-Pflanze nimmt Arsen aus der Erde und dem Wasser auf.
Deshalb ist Arsen in allen Reis-Sorten.
Manche Arsen-Stoffe können Krebs verursachen.
Die Stiftung-Warentest sagt: Es gibt keine Menge Arsen, die ungefährlich ist.
Die Reis-Sorten halten die gesetzlichen Regeln ein.
Aber die Stiftung-Warentest ist strenger.
Sie sagt: Je weniger Schad-Stoffe im Reis sind, desto besser.
Andere Schad-Stoffe im Reis
In vier Reis-Sorten war viel Kadmium.
Kadmium ist ein Schwer-Metall.
Wenn man lange viel Kadmium isst, kann es die Nieren kaputt machen.
Andere Schad-Stoffe, wie zum Beispiel Pestizide, waren nur selten im trockenen Reis.
Pestizide sind Mittel gegen Schädlinge.
Nach dem Waschen oder Kochen von Reis sind diese Pestizide kaum noch da.
Bio-Reis und Vollkorn-Reis sind nicht immer besser
Viele Menschen kaufen Bio-Reis oder Vollkorn-Reis.
Sie denken, das ist gesünder.
Aber die Stiftung-Warentest hat gezeigt: Drei der schlechtesten Reis-Sorten waren Bio-Produkte.
Ein Vorteil von Bio-Reis ist: Die Hersteller erlauben keine chemischen-Pestizide.
Deshalb waren auch keine Pestizide im Bio-Reis.
Vollkorn-Reis ist auch nicht immer besser.
Er hat zwar mehr Nähr-Stoffe.
Aber er speichert auch mehr Schad-Stoffe in seiner äußeren Schicht.
Unterschiede bei den Reis-Arten
Es gibt große Unterschiede zwischen den Reis-Arten.
Basmati-Reis hat wenig Arsen.
Jasmin-Reis und Parboiled-Reis haben oft mehr Schad-Stoffe.
Rundkorn-Reis war mittelmäßig n der Bewertung.
So kann man Schad-Stoffe im Reis verringern
Man isst Reis nicht roh.
Das ist gut.
Wenn Sie Reis kochen, nimmt er Wasser auf.
Am besten kocht man Reis mit viel Wasser.
Danach gießt man das übrige Wasser weg.
Auch wenn Sie Reis gründlich waschen, bevor Sie ihn kochen, kann dies das enthaltene Arsen verringern.
Tipp der Stiftung-Warentest
Reis gibt uns:
- Energie
- Ei-Weiß
- Mineral-Stoffe
Er muss dann lange transportiert werden.
Die Stiftung-Warentest rät: Man soll abwechslungs-reich essen.
Man soll nicht nur Reis essen.
Man kann auch Folgendes essen:
- Hirse
- Buch-Weizen
- Kartoffeln
- Mais
- Weizen
Günstiger Testsieger und günstiger Verlierer
Der Kaufland K-Classic Parboiled-Reis war der beste Reis im Test.
Er hat die Note 2,3 bekommen.
Er hatte nur sehr wenige Schad-Stoffe.
Er kostet 1,39 Euro pro Kilo.
Der Vollkorn-Reis von der Marke Reishunger war auch gut.
Er hat auch die Note 2,3 bekommen.
Dieser Bio-Reis kostet 9,98 Euro pro Kilo.
Der schlechteste Reis war der Lidl Golden Sun Parboiled-Reis.
Er hat die Note 4,0 bekommen.
Die Tester fanden in ihm Pestizide.
Er kostet auch 1,39 Euro pro Kilo.