Steuer-Erklärung: Programme im Test
Die Stiftung-Warentest hat Programme für die Steuer-Erklärung geprüft.
Man kann die Steuer-Erklärung mit dem Handy oder dem Computer machen.
Dann schickt man sie direkt an das Finanz-Amt.
Die Stiftung-Warentest hat geschaut, wie gut diese Programme sind.
Steuer-Erklärung: Was ist das?
Die meisten Menschen müssen ihre Steuer-Erklärung bis zum 31. Juli abgeben.
Das gilt für das Jahr 2025.
Es gibt Programme als App für das Handy. Eine App ist eine Software, die man auf Mobil-Geräten verwenden kann.
Es gibt die Programme auch:
- für den Computer
- als Online-Programm im Internet. Ein Online-Programm ist eine Version, die man direkt im Internet nutzen kann.
Die Stiftung-Warentest hat 30 Programme getestet.
Ergebnisse vom Test: Apps und Programme
Zum ersten Mal war auch ein kostenloses Programm dabei.
Das Ergebnis war überraschend.
Das kostenlose Programm war besser als der bisherige Testsieger von der Firma Buhl.
Das sagt Daniel Pöhler.
Er ist ein Experte für Steuern bei der Stiftung-Warentest.
Die Programme von Taxando und Wundertax waren nicht gut. Taxando und Wundertax sind Namen von Steuer-Programmen.
Sie hatten Probleme bei schwierigen Fällen.
Daniel Pöhler sagt: Es ist wichtig, ein Programm zu nehmen, das nicht schon bei der Steuer-Berechnung Fehler macht."
Das Programm Taxando war besonders schlecht, wenn es Renten-Steuern berechnete.
Auch die Bedienung war nicht gut.
Deshalb empfiehlt die Stiftung-Warentest diese Programme nicht.
Was Steuer-Programme kosten und wann sie sich lohnen
Die meisten Steuer-Programme kosten zwischen 20 und 45 Euro im Jahr.
Das Steuer-Recht ändert sich oft.
Deshalb muss man die Programme jedes Jahr neu kaufen.
Manche Firmen bieten Dauer-Aufträge an. Ein Dauer-Auftrag ist ein Vertrag, der sich automatisch verlängert.
Das kostet dann immer wieder Geld.
Die Kosten für die Programme kann man von der Steuer absetzen.
Das bedeutet: Man bekommt einen Teil des Geldes zurück.
Ein Steuer-Programm ist besonders gut, wenn man sich nicht gut mit Steuern auskennt.
Man kann auch ein Steuer-Programm nutzen, wenn mehr absetzen will und die Pauschalen nicht ausreichen.
Pauschalen sind feste Beträge, die man ohne Nachweis absetzen kann.
Die getesteten Programme benutzen meistens keine schwierigen Fach-Wörter.
Sie sind leicht zu bedienen und geben Tipps.
So kann man mehr Geld zurückbekommen.
Andere Hilfen für die Steuer-Erklärung
Das Finanz-Amt bietet ein kostenloses Programm namens Elster an. Elster ist die elektronische Steuer-Erklärung.
Hier kann man die Steuer-Erklärung online machen.
Es prüft, ob die Angaben stimmen und gibt Hilfen.
Aber es gibt weniger Tipps, wie man Steuern sparen kann.
Man kann auch um Hilfe bitten bei:
- einem Steuer-Berater
- einem Lohn-Steuer-Hilfe-Verein
Das kostet aber Geld.
Wie Steuer-Programme getestet wurden
Die Stiftung-Warentest hat die Programme mit drei erfundenen Beispielen geprüft.
Sie schauten, ob die Programme zum Beispiel Freibeträge oder Werbungs-Kosten richtig berechnen.
Sie prüften auch, ob die Programme den Nutzern Tipps geben. Oder sie prüften, ob die Programme nach Informationen fragen.
Wenn man zum Beispiel Geld aus dem Ausland bekommt, muss man das angeben.
Daniel Pöhler sagt: Wenn man Angaben nicht macht, ist das im Grunde Steuer-Hinterziehung.
Ein weiteres wichtiges Thema ist, wie man die Programme bedienen kann.
Es ist auch wichtig, ob man Daten vom Finanz-Amt oder aus früheren Steuer-Erklärungen abrufen kann.
Die Stiftung-Warentest empfiehlt, die Steuer-Erklärung am tragbaren Computer oder Computer zu machen. Ein tragbarer Computer ist ein kleiner Computer, den man leicht mitnehmen kann.
Ein Handy kann nicht so viele Informationen gut anzeigen, weil der Bild-Schirm kleiner ist.
Wer eine Steuer-Erklärung abgeben muss
Man muss eine Steuer-Erklärung abgeben, wenn:
- man die Steuer-Klassen 3 und 5 hat, oder 4 und 4 mit Faktor.
- man mehr als 410 Euro zusätzlich verdient, zum Beispiel wenn man vermietet.
- man Lohn-Ersatz-Leistungen bekommt, wie Eltern-Geld, Kurzarbeiter-Geld, Kranken-Geld oder Arbeitslosen-Geld I.
- man bei mehreren Arbeit-Gebern gleichzeitig arbeitet.
- man selbstständig ist. Man muss auch eine Steuer-Erklärung abgeben, wenn man ein Gewerbe hat oder Landwirt ist.
- man Freibeträge eintragen lässt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man für den Beruf umzieht.
- man einen Verlust aus dem Vorjahr nachweisen will.
- das Finanz-Amt einen dazu auffordert.
Fehler-Prüfung bei Steuer-Programmen
Daniel Pöhler sagt: Es ist sehr wichtig zu prüfen, ob das Programm Fehler macht.
Zum Beispiel kann man sich bei den Tagen im Heim-Büro und im Büro vertippen.
Tage im Heim-Büro sind die Tage, an denen man von zu Hause aus arbeitet.
Wenn die Gesamt-Zahl dann nicht stimmt, sollte das Steuer-Programm den Fehler erkennen und darauf hinweisen.
Diese Hinweise sollte man immer genau prüfen.
Man sollte auch Daten aus früheren Steuer-Erklärungen oder vom Finanz-Amt überprüfen.
Wann man Belege braucht
Daniel Pöhler sagt: Man muss Belege aufbewahren.
Er sagt auch: Das kann als elektronische Datei oder als Ausdruck sein.
Eine elektronische Datei ist eine Datei, die auf einem Computer gespeichert ist.
Man muss sie der Steuer-Erklärung nicht mehr beilegen.
Aber man muss sie dem Finanz-Amt zeigen können, wenn es danach fragt.
Viele Steuer-Programme bieten an:
- Belege zum Einscannen. Einscannen bedeutet, ein Dokument mit einem Gerät in eine elektronische Datei umzuwandeln.
- Belege zu fotografieren
Man kann sie dann direkt im Programm oder in einer extra App speichern.