Betrug mit dem Rundfunk-Beitrag

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Betrug mit dem Rundfunk-Beitrag

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Auf dem Bildschirm eines Smartphones sind die App-Icons von ARD, ZDF und Deutschlandfunk im Ordner "Rundfunk" zu sehen.

Quelle: dpa

Betrüger verschicken E-Mails, also elektronische Nachrichten.

Sie tun so, als kämen sie vom Rundfunk-Beitrag.

Sie wollen Geld von den Menschen.

So erkennen Sie die Betrugs-Mails

Die E-Mails sehen echt aus.

Aber es gibt Zeichen, die zeigen: Es ist Betrug.

Dennis Sponholz arbeitet beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitrags-Service.

Die ARD ist die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundes-Republik Deutschland.

Das ZDF ist das Zweite Deutsche Fernsehen.

Er sagt: Der Beitrags-Service schickt keine E-Mails für Zahlungen.

Der Beitrags-Service fordert Zahlungen nur per Brief an.

Es gibt auch keine allgemeine E-Mail-Adresse für Kunden.

Hauke Mormann von der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) sagt:

Die Beitrags-Nummer in den Betrugs-Mails ist immer die Gleiche.

Sie lautet 826 737 149.

Sie können Ihre eigene Beitrags-Nummer prüfen.

So erkennen Sie den Betrug.

Die Nummer kann sich aber ändern.

Verlassen Sie sich nicht nur darauf.

Weitere Zeichen für Betrug sind:

  • Die E-Mail spricht Sie nicht persönlich an.
  • Das Bank-Konto ist falsch.

Auf dieses Konto sollen Sie Geld überweisen.

Wenn Sie überweisen wollen, warnt Ihre Bank oft.

Sie sagt, dass der Name des Konto-Inhabers nicht stimmt.

  • Die Betrüger bieten einen Rabatt an.

Es gibt keinen Rabatt beim Rundfunk-Beitrag.

Betrüger wollen direkt Geld

Normalerweise locken Betrüger mit Links oder QR-Codes auf falsche Internet-Seiten.

Ein QR-Code ist ein spezieller Strich-Code.

Die Betrüger im aktuellen Fall wollen aber direkt Geld.

Sie geben eine Konto-Nummer an.

Sie wollen, dass Sie schnell Geld überweisen.

Wenn Sie Geld überweisen, bekommen Sie es meistens nicht zurück.

Hauke Mormann rät:

  • Erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.
  • Informieren Sie Ihre Bank.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Hausrat-Versicherung solche Fälle abdeckt.

Das ist möglich, wenn man zusätzlich gegen Internet-Betrug versichert ist.

  • Melden Sie den Schaden schnell.

So schützen Sie sich vor Betrugs-Mails

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Denken Sie nach, bevor Sie handeln.

Prüfen Sie die E-Mail genau. Schauen Sie auf die Angaben und den Absender.

Hauke Mormann sagt: Kein Problem ist so dringend, dass man sofort handeln muss.

Machen Sie Folgendes nicht:

  • Antworten Sie nicht auf Betrugs-E-Mails.
  • Klicken Sie keine Links an.
  • Öffnen Sie keine Anhänge.
  • Geben Sie keine Daten ein.

Die Betrüger wissen, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv ist, wenn Sie antworten.

Markieren Sie die E-Mail als Spam.

Spam sind unerwünschte Werbe-Mails.

Dann erkennt Ihr E-Mail-Programm ähnliche Nachrichten besser.

Verdächtige E-Mails melden

Sie können Betrugs-E-Mails an die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) schicken.

Die Adresse ist: phishing@verbraucherzentrale.nrw.

Phishing ist der Versuch, über gefälschte E-Mails persönliche Daten zu stehlen.

Das hilft der Verbraucher-Zentrale, andere Menschen zu warnen.

Andere Arten von Betrugs-Mails

Betrüger nutzen auch andere Themen für ihre E-Mails.

Sie tun so, als wären sie:

  • Banken
  • Streaming-Anbieter.

Streaming-Anbieter sind Dienste, die Filme und Serien über das Internet anbieten.

Sie schreiben zum Beispiel, dass es Probleme mit Zahlungen gibt.

Sie locken Sie auf gefälschte Internet-Seiten.

Dort wollen sie Ihre Daten stehlen.

Oder sie wollen, dass Sie schnell Geld bezahlen.

Auch Nachrichten über angeblich fehlgeschlagene Post-Zustellungen gibt es.

Diese sind gerade seltener, können aber wieder vorkommen.