Fußball-WM 2026: So sehen Sie Tore am schnellsten

Einfache News

Fußball-WM 2026: So sehen Sie Tore am schnellsten

|
Überschlagene Beine vor einem Fernseher, der ein Fußballfeld zeigt

Quelle: dpa

Wenn Sie im Fernsehen ein Fußballspiel sehen, ist nicht alles immer genau in dem Moment passiert.

Das bedeutet: Das Bild kommt erst etwas später im Fernsehen zu Hause an.

Es kommt dabei darauf an, wie Sie fernsehen.

Zum Beispiel mit:

  • Satellit
  • Kabel
  • Handy
  • App

Eine App ist ein Programm auf dem Handy oder Tablet.

Die Zeitschrift c’t hat getestet:

Welcher Weg ist am schnellsten?

Die c’t ist eine Computer-Zeitschrift.

Warum Live-Fernsehen (TV) nicht wirklich live ist

Es verzögert sich immer ein wenig.

Das ist technisch normal.

Ulrike Kuhlmann vom c’t-Magazin sagt:

Das Spiel ist nur im Stadion wirklich live.

Wenn Sie Inhalte über das Internet ansehen, also streamen, kommen viele Schritte dazu.

Diese Schritte brauchen Zeit.

Man bearbeitet und verteilt das Fernseh-Signal.

Klassisches Fernsehen ist am schnellsten

Satelliten-Fernsehen war im Test am schnellsten.

Das Bild kam nach etwa sechs bis sieben Sekunden an.

Kabel-Fernsehen war fast genauso schnell, manchmal sogar schneller als Satellit.

Vodafone ist der größte Kabel-Anbieter in Deutschland.

Sie nutzen einen "Jubel-Booster" für die WM.

Diese Technik soll das Fernsehsignal schneller machen.

Auch DVB-T2 (Antennen-Fernsehen) war schnell.

DVB-T2 ist eine Art, Fernsehen über Antenne zu empfangen.

Es war nur etwas langsamer als Satellit und Kabel.

So testete die c’t-Redaktion

Die c’t-Redaktion hat viele Wege getestet.

Zum Beispiel:

  • normales Fernsehen
  • Geräte zum Ansehen von Inhalten über das Internet (Streaming-Boxen)
  • Anwendungen für schlaue Fernseher (Smart-TV-Anwendungen)
  • Handys

Sie haben die Signale auf mehreren gleichen Fernsehern gezeigt.

Wenn sich eine Szene änderte, haben sie die Zeit gemessen.

So haben sie die Unterschiede herausgefunden.

Reihenfolge der Anbieter nach Geschwindigkeit

  1. Satellit
  2. Kabel-Fernsehen (Wegen einer WM-Aktion ist Vodafone manchmal schneller als Satellit)
  3. DVB-T2
  4. Portale der ARD und des ZDF
  5. Zattoo
  6. MagentaTV / waipu.tv
  7. Joyn

Inhalte über das Internet ansehen (Streamen) ist besser geworden

Früher war das Ansehen von Inhalten über das Internet (Streamen) viel langsamer.

Manche Angebote waren fast eine Minute hinterher.

Das ist jetzt besser geworden.

Viele Anbieter haben ihre Technik verbessert.

Aber das Ansehen von Inhalten über das Internet (Streamen) ist immer noch nicht so schnell wie normales Fernsehen.

Man muss die Signale bearbeiten und speichern.

Wenn man unterwegs ist, braucht man eine App, um Inhalte über das Internet anzusehen.

Man sollte aber nicht jede App nehmen.

ARD und ZDF sind beim Ansehen von Inhalten über das Internet (Streamen) am schnellsten

ARD und ZDF lagen beim Ansehen der Inhalte über das Internet im Test vorn.

Das gilt für das Streamen mit ihren Webseiten und Apps.

Auf dem Personal Computer (PC) im Internet-Programm war es am schnellsten.

Manchmal nur zwei oder drei Sekunden hinter dem Satelliten-Signal.

Die Apps waren auch nur wenige Sekunden langsamer.

Große Unterschiede bei Anbietern für Inhalte über das Internet (Streaming-Anbietern)

Andere Streaming-Anbieter waren viel langsamer.

Der Unterschied zwischen dem schnellsten und langsamsten war über 20 Sekunden.

Manche waren sogar noch langsamer.

Die c’t-Redaktion war davon überrascht.

Manche Anbieter waren langsam, obwohl sie viel Geld für die WM und die Technik ausgeben.

Ratschläge für das Streaming auf Handy oder Tablet

Ulrike Kuhlmann hat einen Ratschlag:

  • Nutzen Sie eine stabile Internet-Verbindung.
  • Am besten ist ein drahtloses lokales Netzwerk (WLAN).

Sie empfiehlt auch, dass Sie die Bild-Qualität verringern.

Das geht in den Einstellungen der Anwendungen.

Wenn die Verbindung schlecht ist, müssen die Anbieter puffern.

Puffern heißt, sie müssen Daten kurz speichern und warten, bevor sie weiter anzeigen.

Das kostet wieder wertvolle Sekunden.