USB-C als Standard: Wie man gute Ladekabel und Ladegeräte erkennt

Einfache News

USB-C als Standard: Gute Ladekabel und Ladegeräte erkennen

|
Ein USB-Typ-C-Stecker wird in einen Laptop eingesteckt.

Für alle neuen Laptops, die in der EU angeboten werden, ist ein USB-C-Ladeanschluss Pflicht: Trotz der Einheitlichkeit sollten einige Aspekte beim Laden berücksichtigt werden.

Quelle: Zoonar

Seit Ende 2024 müssen die meisten elektronischen Geräte einen USB-C-Anschluss haben.

USB-C ist eine bestimmte Form von Stecker für Kabel.

Das bedeutet: Man braucht nur noch ein Kabel für viele Geräte.

Bis zum 28. April 2026 waren Laptops davon ausgenommen.

Ein Laptop ist ein tragbarer Computer.

Jetzt müssen auch Laptops einen USB-C-Anschluss haben.

Laptops sind nur dann ausgenommen, wenn sie mehr als 240 Watt Strom aufnehmen.

Lade-Geräte für Laptops

Manche Hersteller werden kein Lade-Gerät mehr zum Laptop dazugeben.

Ein Bild zeigt dann, ob ein Lade-Gerät dabei ist.

Oder ob es nicht dabei ist.

Wenn das Bild durchgestrichen ist, ist kein Lade-Gerät dabei.

Jonas Bettger vom Fach-Magazin heise-online erklärt, was man bei USB-C-Kabeln beachten muss.

Vorteile von USB-C

USB-C kann mehr Strom und Daten übertragen.

Was ein USB-C-Anschluss oder Kabel kann, hängt von verschiedenen Dingen ab.

Jonas Bettger sagt: Es gibt Kabel, die 240 Watt-Leistung übertragen.

Aber es kann sein, dass diese Kabel Daten nur langsam senden.

Für Lade-Geräte ist der Standard "USB Power Delivery" (kurz PD) wichtig.

USB Power Delivery ist eine Technik.

Diese Technik ermöglicht es, Geräte schnell und mit viel Strom zu laden.

Standards für schnelles Laden

Es gibt verschiedene Arten, wie man Geräte schnell laden kann.

Für schnelles Laden soll der Standard "USB Power Delivery" genutzt werden.

Kabel und Lade-Geräte mit diesem Standard können viel Strom übertragen.

Sie können bis zu 240 Watt übertragen.

Damit kann man auch große Geräte wie tragbare Computer schnell laden.

Es gibt auch einen anderen bekannten Standard: "Quick Charge" (kurz QC).

Das ist eine Technik, die Geräte schnell auflädt.

Neuere Versionen von "Quick Charge" passen manchmal auch zu "USB Power Delivery".

Viele neue Geräte können beide Arten des schnellen Ladens nutzen.

Wenn verschiedene Lade-Standards zusammenkommen, wird oft ein einfacherer Standard genutzt.

Meistens ist das "USB Power Delivery" oder ein einfaches Laden.

Dann kann das Laden aber viel langsamer sein.

Bei Arten wie "Super Charge" kann es sein, dass das Laden sehr langsam ist.

Unterschiede bei USB-C

Jonas Bettger sagt: "Viele denken, dass jeder USB-C-Stecker das Gleiche kann.

Das stimmt nicht."

USB-C ist nur die Form des Steckers.

Die Unterschiede liegen in Folgendem:

  • wie viel Lade-Leistung es hat
  • wie schnell die Daten sind
  • welche Techniken es unterstützt

Sie müssen darauf achten, dass das Lade-Kabel und das Gerät zusammenpassen, wenn Sie ein Kabel kaufen.

Oder ob ein Kabel für den gewünschten Zweck geeignet ist.

Jonas Bettger erklärt: "Es gibt USB-C-Anschlüsse.

Diese sind nur für Daten und können keinen Strom aufnehmen.

Nur Anschlüsse, die PD unterstützen, können schnell laden.

Oder sie können Geräte mit viel Strom versorgen.

Symbole, die anzeigen, dass ein Gerät laden kann:

  • ein Blitz
  • eine Batterie

Gute USB-C-Lade-Geräte und -Kabel

Lade-Geräte müssen den PD-Standard unterstützen.

PD 3.0 ist am weitesten verbreitet.

Viele Smart-Phones und Laptops nutzen diesen Standard.

Jonas Bettger sagt: Bei zertifizierten Geräten kann man ein Gerät nicht mit zu viel Strom überladen.

Diese Geräte fordern nur so viel Strom an, wie sie verarbeiten können.

Worauf man achten sollte, wenn man USB-C-Kabel kauft

Wenn Sie ein Kabel kaufen, sind weitere Dinge wichtig.

Jonas Bettger empfiehlt den PD-Standard.

Man sollte auch auf Folgendes achten:

  • den Zusatz PPS (Programmable Power Supply)

PPS steht für "Programmable Power Supply", was auf Deutsch "programmierbare-Strom-Versorgung" bedeutet.

Immer mehr Smart-Phones von Samsung und Google brauchen PPS, damit sie ihre volle Lade-Geschwindigkeit erreichen.

Für schnelles Laden ist es auch wichtig, dass Folgendes zum Gerät passt:

  • der Spannungs-Bereich des Kabels
  • der Strom-Bereich des Kabels

Zum Beispiel 3,3 bis 11 Volt.

Damit Lade-Leistungen von 100 Watt und mehr funktionieren, braucht das Kabel einen E-Marker-Chip.

Ein E-Marker-Chip ist ein kleiner Computer-Chip im Kabel.

Er teilt dem Lade-Gerät mit, wie viel Strom das Kabel übertragen kann.

Gute Netz-Teile kosten ab 20 Euro.

USB-C-Kabel kosten je nach Länge meist zwischen fünf und 15 Euro.

Wer ein USB-C-Kabel für sein neues Laptop kaufen muss, sollte darauf achten:

  • Das Kabel sollte eine Leistung ab 65 Watt haben.

Kabel mit weniger Leistung können Laptops meist nicht laden oder betreiben.

Schnell-Laden spart keinen Strom

Jonas Bettger sagt, dass viele glauben, schneller laden spare Strom.

Das stimmt nicht.

Ob das Laden schnell oder langsam geht, ändert nichts an der Energie-Menge.

Man spart Strom, wenn der Akku nicht ganz voll geladen wird.

Viele Geräte können das Laden bei 80 Prozent stoppen.

Jonas Bettger sagt: Wer das nutzt, verbraucht weniger Strom als jemand, der immer auf 100 Prozent lädt.

Das schont auch den Akku und macht ihn länger haltbar.

Thema