Einkaufen im Supermarkt: So vermeiden Sie Spontan-Käufe

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Einkaufen im Supermarkt: So vermeiden Sie Spontan-Käufe

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Mutter tröstet ihre aufgebrachte Tochter beim Einkaufen im Supermarkt.
Quelle: imago/Zoonar

Im Super-Markt gibt es oft Süßigkeiten und kleine Dinge an der Kasse.

Das nennt man Quengel-Zone.

Dinge sollen uns dazu bringen, sie schnell zu kaufen.

Das nennt man Spontan-Kauf.

Das ist besonders schwer, wenn man mit Kindern einkauft.

Aber auch Erwachsene kaufen dort oft Dinge, die sie nicht brauchen.

Wer die Tricks der Super-Märkte kennt, kann besser widerstehen.

Super-Märkte nutzen Tricks an der Kasse

Jana Fischer ist eine Expertin für Ernährung bei der Verbraucher-Zentrale Hamburg.

Sie hat mit ihrem Team 82 Kassen-Bereiche in 22 Geschäften in Hamburg untersucht.

Das Ergebnis: In der Quengel-Zone gibt es oft ungesunde Produkte.

Das sind zum Beispiel:

  • Süßigkeiten
  • Alkohol
  • Tabak

Das ist schwer für Eltern mit Kindern.

Es ist auch schwer für Menschen, die süchtig sind.

Jana Fischer sagt: Super-Märkte sind sehr schlau aufgebaut.

Es gibt überall kleine Tricks.

An der Kasse ist das besonders deutlich.

Dieser kleine Bereich bringt viel Geld ein.

Das liegt auch daran, dass man wartet.

Jana Fischer sagt: Wenn wir länger warten, wird uns langweilig.

Dann schauen wir uns die Produkte genauer an.

Wenn man die Produkte länger anschaut, will man sie eher kaufen.

Auch die kleinen Packungen machen es leichter, etwas zu kaufen.

Man denkt dann: "Das gönne ich mir noch."

Einzelne Riegel sind oft teurer als große Packungen im Regal.

Das bringt den Super-Märkten mehr Geld.

Mit Kindern durch die Quengel-Zone

Wenn man mit Kindern einkauft, merkt man die Tricks der Super-Märkte noch mehr.

Die Quengel-Zone heißt so, weil Kinder dort oft quengeln.

Jana Fischer hat Tipps, wie man stressfrei mit Kindern einkaufen kann.

Man kann Kinder beim Einkaufen mithelfen lassen.

Zum Beispiel können sie die Einkäufe auf das Kassen-Band legen.

Dann sind die Kinder beschäftigt.

Und sie beachten die Dinge in der Quengel-Zone vielleicht nicht so sehr.

Man kann auch klare Regeln mit den Kindern machen.

Man kann zum Beispiel sagen: "Du darfst dir im Laden eine Süßigkeit aussuchen."

Wenn die Kinder dann schon etwas in der Hand haben, ist es an der Kasse einfacher.

Dann verzichten sie leichter auf andere Dinge.

So widersteht man Spontan-Käufen

Manchmal muss man auch mit sich selbst streng sein.

Es kommt darauf an, wie leicht man selbst Dinge spontan kauft.

Jana Fischer sagt: Besonders wenn man hungrig ist, spielt einem das Gehirn Streiche.

Ihr Tipp: Vor dem Einkaufen eine Kleinigkeit essen.

Man kann auch für sich selbst Regeln machen.

Zum Beispiel: Entweder Chips oder eine Süßigkeit.

Jana Fischer sagt: Man fühlt sich besser, wenn man sich das vorher erlaubt. Man plant dann, wie viel okay ist.

Wer nicht mehr raucht, kann in einem Bio-Markt einkaufen.

In den untersuchten Bio-Läden gab es an den Kassen keinen Tabak.

Auch Alkohol gab es in Bio-Märkten oder Drogerien seltener.

Gut planen hilft beim Einkaufen

Die Stiftung Gesundheits-Wissen sagt: Zwei Dinge sind wichtig, wenn man einkauft.

  • Genug Zeit
  • Gute Planung

Wer in Ruhe und mit einer Einkaufs-Liste einkauft, kauft weniger spontan.

Und man trifft gesündere Entscheidungen.

Ein Essens-Plan kann auch helfen.

Einige Frauen aßen mehr Gemüse. Sie hatten vor dem Einkauf einen Essens-Plan und eine Einkaufs-Liste.

Das liegt daran, dass man mit einer Liste gezielter einkauft.

Man lässt sich dann weniger von Werbung und Angeboten beeinflussen.