So sind E-Bike-Akkus sicher

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So sind E-Bike-Akkus sicher

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Mann tauscht Akku am E-Bike aus.

Akkus von E-Bikes können bei falscher Benutzung in Flammen aufgehen. Wie man das Brandrisiko klein halten kann.

Quelle: imago/Bihlmayerfotografie

Ein Gericht hat entschieden: Wenn ein Akku für ein E-Bike nach einem kleinen Sturz äußerlich ganz ist, muss man ihn nicht sofort prüfen lassen.

Ein E-Bike ist ein Fahrrad mit einem Elektro-Motor, der, wenn Sie treten, hilft.

Aber: Lithium-Ionen-Akkus sind stark.

Sie können brennen.

Man kann das Brand-Risiko aber kleiner machen.

Wann man E-Bike-Akkus prüfen sollte

Manchmal sieht ein Akku von außen gut aus.

Aber innen kann er kaputt sein.

Das sagt Fabian Faehrmann vom ADAC.

Der ADAC ist der Allgemeine Deutsche Automobil-Club.

Wenn ein Akku zum Beispiel herunterfällt, können die Zellen innen kaputt gehen.

Das sieht man von außen nicht.

Hermann Dinkler vom TÜV sagt: Wenn der Akku Folgendes hat, ist das ein Warn-Signal:

  • Dellen
  • Eine verformte Hülle

Der TÜV ist eine Organisation, die technische Geräte prüft.

Eine Zelle im Akku kann kaputt sein.

Dann kann ein Kurz-Schluss passieren.

Er sagt auch: Vor-Sicht, wenn der Akku beim Laden zu warm wird. Das ist auch ein Warn-Signal.

Falsches Laden ist gefährlich

Wenn man den Akku falsch lädt, kann er kaputt gehen.

Man darf nicht einfach andere Lade-Geräte benutzen.

Hermann Dinkler sagt: „Lade-Gerät und Akku müssen zusammenpassen.“

Auch das Lade-Gerät selbst muss ganz sein.

Sonst kann ein Kurz-Schluss entstehen.

Wenn Sie einen Ersatz-Akku kaufen, achten Sie darauf, dass er zum E-Bike passt.

Am besten hat der Akku ein Prüf-Siegel von einer unabhängigen Stelle.

Man sollte Ersatz-Akkus nur im Fach-Handel kaufen.

Und man sollte bei günstigen Angeboten vorsichtig sein.

Warn-Zeichen für E-Bike-Akkus

Risse, Beulen oder eine verformte Hülle

Der Akku wird zu warm.

Der Akku riecht komisch oder es läuft Flüssigkeit aus.

Der Akku lädt nicht mehr richtig oder die Reich-Weite wird viel kleiner.

Man hat ein falsches, kaputtes oder nicht erlaubtes Lade-Gerät.

Jemand hat den Akku oder die Elektronik verändert.

Wie Brände entstehen können

Steffen Malz von der Feuerwehr Hamburg sagt: Akkus können brennen.

Meistens brennen sie wegen eines Kurz-Schlusses.

Das kann passieren durch:

  • Frost-Schäden. Diese entstehen, wenn der Akku falsch gelagert oder geladen wurde.
  • Kaputte oder nicht erlaubte Lade-Geräte

Manche Leute verändern den Akku, damit er mehr Leistung hat.

Das ist auch gefährlich.

Wer gut mit dem Akku umgeht, macht das Brand-Risiko kleiner.

Man sollte die Anweisungen des Herstellers beachten.

Das sagt Steffen Malz.

Tipps für sicheres Laden von E-Bike-Akkus

Benutze das richtige Lade-Gerät: Akku und Lade-Gerät müssen zusammenpassen.

Prüfe das Zubehör: Sind Kabel, Stecker und Lade-Gerät ganz?

Decke den Akku nicht ab: Die Wärme muss wegkönnen.

Sei vorsichtig bei billigen Produkten: Bei unbekannten Akkus können wichtige Schutz-Funktionen fehlen.

Achte auf den Akku nach einem Sturz: Auch wenn man nichts sieht, kann innen etwas kaputt sein.

Höre auf zu laden, wenn etwas auffällig ist: Wenn der Akku zu heiß wird, lade ihn nicht weiter.

Lass ihn prüfen oder entsorge ihn.

Wie man Akkus richtig lagert

ADAC-Sprecher Faehrmann sagt:

  • Lagere Akkus trocken
  • Sie sollten gut belüftet sein
  • Eher kühl lagern

Am besten bei zehn bis 20 Grad.

Wenn man den Akku länger lagert, sollte er zu 30 bis 70 Prozent geladen sein.

Das schont die Zellen.

TÜV-Experte Hermann Dinkler sagt: Lagere den Akku nicht neben leicht brennbaren Dingen.

Zum Beispiel:

  • Papier
  • Karton
  • Reinigungs-Mittel

Dann wird das Risiko kleiner, dass ein großer Brand entsteht. Das passiert, wenn der Akku zu heiß wird. Oder wenn der Akku Funken sprüht.

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