Saudi-Arabien, Pakistan, Türkei: Neues Bündnis gegen Iran?

Neues Bündnis in Nahost:"Deutlich, dass es sich gegen Iran richtet"

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Auf dem Bild ist Andreas Reinicke zu sehen.

In Zeiten des Iran-Kriegs entsteht ein neues Bündnis in Nahost: Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben einen Verteidigungspakt geschlossen. Was dahinter steckt, analysiert ZDFheute live.

Neues Bündnis in einer von Spannungen geprägten Region: Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben einen Verteidigungspakt geschlossen. Für den Nahost-Experten Reinicke vom Deutschen Orient-Institut in Berlin ist klar, dass es sich um ein Bündnis gegen Iran handelt.

Im saudi-arabischen Mekka haben die Staats- und Regierungschefs Erdogan, bin Salman und Sharif den Pakt unterzeichnet. Er enthält eine Beistandspflicht: Ein Angriff auf einen der Bündnispartner würde als Attacke auf alle drei Staaten gewertet.

Am meisten profitieren könnte Saudi-Arabien von dem Bündnis, schätzt Reinicke ein. Der Pakt zeige auch: Die Idee, dass die USA oder Israel die Golfstaaten verteidigten, sei "ad acta" gelegt.

Welche Interessen stecken also hinter dem Verteidigungspakt? Was kann das Bündnis für die Verhandlungen im Iran-Krieg und ein neues Mächteverhältnis in der Golfregion bedeuten? Darüber spricht Barbara Parente bei ZDFheute live mit dem Nahost-Experten und Ex-Diplomaten Andreas Reinicke.

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