Starker DAX, schwache Realwirtschaft: Was Baufirmen belastet

Schwache Wirtschaft, starker DAX – wie passt das?

von Susanne Pohlmann, Theresa Stoll

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Eine Stadtansicht von Frankfurt am Main bei Dämmerung mit beleuchteten Hochhäusern und Straßen. Über das Bild sind Börsendaten, Prozentzahlen und ein verlaufendes Liniendiagramm gelegt, das Kursbewegungen symbolisiert. Die visuelle Kombination steht für steigende Aktienmärkte wie den DAX, während die reale Wirtschaft im Hintergrund schwächer wächst.

Der DAX erreicht Rekorde, doch viele Bauunternehmen kämpfen mit hohen Kosten, strengen Vorgaben und schwacher Nachfrage. Warum Börse und Realwirtschaft so weit auseinanderliegen.

DAX und Bauindustrie: Zwei Realitäten

Der DAX erreicht Rekordstände, doch viele Bauunternehmen kämpfen mit hohen Kosten, strengen Vorgaben und schwacher Nachfrage. Mittelständische Betriebe spüren die schwache Konjunktur unmittelbar auf den Baustellen. Gleichzeitig profitieren große Konzerne wie Hochtief von ihrem internationalen Geschäft und melden volle Auftragsbücher.

Der DAX bildet daher nicht die Lage der deutschen Wirtschaft ab, sondern vor allem global agierende Unternehmen und Erwartungen an die Zukunft. Im internationalen Vergleich fällt die Entwicklung des deutschen Leitindex zudem weniger dynamisch aus. Der Beitrag zeigt, warum Börse und Realwirtschaft derzeit so weit auseinanderliegen.

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