Das Geschäft mit künstlicher Befruchtung

Die Deals mit dem Kinderwunsch

von Kristina Schlömer

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Karen Grass: im Hintergrund Ultraschallbild und Eizelle mit Nadelspitze für In-Vitro-Fertilisation

Ein Baby durch künstliche Befruchtung – das kann teuer werden. Wer verdient daran? Und hängt die Erfüllung des Kinderwunsches vom Geldbeutel ab?

Künstliche Befruchtung ist für viele die letzte Hoffnung auf ein Baby. Aber eine Behandlung im Kinderwunschzentrum ist teuer. Zu teuer für einige?

Unverheiratet: Kein Geld für künstliche Befruchtung

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur einen Teil der Kosten für künstliche Befruchtung – und das längst nicht für alle, die nicht auf natürlichem Weg schwanger werden können. Wer etwa unverheiratet, lesbisch oder single ist, geht leer aus. Warum?

In dieser Folge von „DEALS“, einer Doku-Reihe von ZDF WISO, taucht Reporterin Karen Grass ein ins Geschäft mit dem Kinderwunsch. Sie trifft Content Creatorin Anna Adamyan, die wegen ihrer Endometriose auf künstliche Befruchtung angewiesen war, um schwanger zu werden. Von ihr erfährt Karen, wie teuer es werden kann, bis mit HiIfe von Behandlungen wie IVF und ICSI ein Baby entsteht. In einem Kinderwunschzentrum will Karen herausfinden, warum die Behandlungen so viel Geld kosten und wie viel die Zentren daran verdienen. Schließlich konfrontiert Karen die Politik: Wie kann es sein, dass die gesetzlichen Regelungen bestimmte Gruppen von der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen ausschließen?