Zahl der Firmenpleiten erreicht einen Höchststand

Firmeninsolvenzen und die Gründe

von Stefan Hanf

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Ein Mann sitzt in einem modernen Büro an einem Tisch mit Laptop und wirkt nachdenklich und belastet. Er hat die Augen geschlossen oder gesenkt und stützt den Kopf mit der Hand. Auf dem Tisch liegt eine Brille, im Hintergrund sind große Fenster mit Blick nach draußen.

Immer mehr Unternehmen geben auf. Die Zahl der Firmeninsolvenzen erreicht laut aktueller Zahlen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) ein 20-Jahres-Hoch. Was aber bedeutet das?

Hinter jeder Pleite stehen Menschen: Beschäftigte, die um ihren Arbeitsplatz bangen. Unternehmer, die ihr Lebenswerk verlieren und Innenstädte, in denen weitere Geschäfte verschwinden. Oftmals beginnt es mit Entlassungen oder Standortschließungen. Am Ende wird die Firma oder das Geschäft abgewickelt. Selbst etablierte, oft alteingesessene Betriebe bleiben nicht verschont. Die Ursachen sind vielfältig.

Der Beitrag begleitet einen Insolvenzverwalter und zeigt an zwei aktuellen Beispielen, warum selbst etablierte Unternehmen scheitern – und weshalb Experten auch nach den Reformen dieses Sommers noch lange kein Ende der Insolvenzwelle sehen.