Trump wird Hegseth unter den Bus werfen
Bei maybrit illner warnt Ben Hodges: Trump könnte Hegseth opfern, um vom Iran-Krieg abzulenken. Im Pentagon sieht er Chaos und fehlende Transparenz.
Der nach den verlorenen Zwischenwahlen in den USA im Kreuzfeuer stehende US-Kriegsminister Pete Hegseth kann nach Einschätzung des früheren Oberkommandierenden der amerikanischen Landstreitkräfte in Europa, Ben Hodges, nicht auf Hilfe von Donald Trump hoffen. „Der Präsident wird ihn unter den Bus werfen, sobald er das muss, um abzulenken von der Katastrophe des Iran-Kriegs“, sagte Hodges in der ZDF-Sendung „maybrit illner“.
Hegseth habe jenseits seiner Beziehung zum Präsidenten seit Amtsantritt nichts getan, um für sich selbst Unterstützung aufzubauen, so der frühere US-Militär. In der Führungsriege des Pentagons herrsche „auf jeden Fall Chaos“. Es mangele an Transparenz, Pressekonferenzen fänden fast nicht statt. Der Minister sei unhöflich und habe mit Kongressmitgliedern „unangemessen gesprochen“, kritisierte Hodges. Insgesamt habe Hegseth im Ministerium eine Kultur geschaffen, in der Mitarbeiter Mails und Ähnliches sicherten für den Fall, „dass es mal eine Untersuchung gibt“.
Die ganze "maybrit illner“-Sendung im ZDF-Streamingportal Wahl verloren, Macht erhalten – wird Trump noch gefährlicher?