Breuer warnt Europäer vor gegenseitiger Aufrechnung der Ukraine-Hilfe
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, hat an die Europäer appelliert, die von ihnen geleistete Hilfe für die Ukraine nicht gegenseitig aufzurechnen.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, hat an die Europäer appelliert, die von ihnen geleistete Hilfe für die Ukraine nicht gegenseitig aufzurechnen. Es gehe nicht darum, dass man sich in Europa untereinander vergleiche, sondern darum, „die Ukraine mit dem zu unterstützen, was sie braucht, was notwendig ist, damit sie sich selbst und damit eben auch die Sicherheit in Europa gegen Russland verteidigen kann“, sagte Breuer in der ZDF-Sendung „maybrit illner“.
Dazu müsse „jeder alles an Anstrengung mit hineinlegen“, so Breuer. Ihm stehe es nicht zu, zu sagen, „es ist dort zu wenig oder es ist dort zu wenig“. Der Ukraine müsse alles zur Verfügung gestellt werden. Das seien inzwischen auch finanzielle Mittel. „Die Verteidigungsindustrie in der Ukraine ist deutlich aufgewachsen und hat enorme Kapazitäten“, sagte der führende Militär. Auch da sei eine entsprechende Unterstützung angesagt und könne „auch zielführend sein“.
Ausschnitt aus "maybrit illner" mit dem Thema "Ohne Trump, gegen Putin - ist Deutschland stark genug?" vom 19. Februar 2026, um 22:15 Uhr im ZDF.