"Nicht schlafen und einfach zuschauen, wie andere aktiv werden"
Europa muss nach Ansicht der Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, angesichts der sich verändernden Machtverhältnisse in der Welt neue Kooperationen suchen.
Europa muss nach Ansicht der Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, angesichts der sich verändernden Machtverhältnisse in der Welt neue Kooperationen suchen. In der Weltgemeinschaft sähen vor allem sogenannte Mittelstaaten im Zerfall alter Machtblöcke durchaus Chancen „für absolut neue Kooperationen“, sagte die frühere deutsche Außenministerin am Donnerstag in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. Europa sollte in der derzeitigen Lage „nicht schlafen und einfach zuschauen, wie andere aktiv werden“, sondern „die breiten Bündnisse mitspielen“. Dies gelte für Frieden und Sicherheit ebenso wie etwa für den Klimaschutz, betonte Baerbock.
Dies ist ein Ausschnitt der "maybrit illner" Sendung vom 15. Januar 2026: Iran, Grönland, Venezuela – Trumps neue Weltordnung?