Situation der CDU in Sachsen-Anhalt stabilisieren
Die CDU sucht einen Weg, eigene Stimmen für den AfD-Kandidaten bei der Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt zu verhindern. Thorsten Frei äußert sich bei maybrit illner.
Die CDU ringt offensichtlich um einen Weg, bei der für Dezember geplanten Ministerpräsidentenwahl in Magdeburg eigene Stimmen für den AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund zu verhindern. In der ZDF-Sendung „maybrit illner“ verwies Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) zwar erneut darauf, dass niemand wisse, aus welcher Fraktion in dieser Woche die zusätzlichen Stimmen für den AfD-Landtagspräsidenten gekommen seien. Bundeskanzler Friedrich Merz beschäftige sich jedoch in seiner Eigenschaft als CDU-Vorsitzender mit dem Vorgang, sagte Frei. Es gehe darum, „dass man die Situation in Sachsen-Anhalt so stabilisiert“, dass man „Landespartei und auch die Landtagsfraktion in einer sehr, sehr schwierigen Situation“ stabil aufstelle. Ansonsten habe man es auch bei der Wahl im Dezember mit einer geheimen zu tun, „wo sie den Menschen nicht in den Kopf schauen können“, so Frei.
Der Unions-Fraktionschef betonte, „bei so grundsätzlichen Fragen“ wie den Wahlfolgen in Sachsen-Anhalt und Berlin könne man „sich nicht auf Ländersache zurückziehen“. Die Situation betreffen die Partei in ihren Grundfesten. Die CDU habe „da eine sehr klare Haltung“ und die müsse in allen Landesverbänden durchgesetzt werden.