Armin Laschet: 100 Tage Schonfrist für Frei, Warken und Linnemann

100 Tage Schonfrist für Frei, Warken und Linnemann

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Armin Laschet bei "maybrit illner" am 23. Juli 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nach Ansicht CDU-Politikers Armin Laschet mit den personellen Veränderungen in Regierung und Unionsfraktion ein „gelungenes Paket“ geschnürt.

„Ich würde den allen jetzt mal 100 Tage eine Chance geben und dann kann man ja nochmal beurteilen. Wenn man das auf den ersten Blick sieht, glaube ich, ist es eine gute Wahl“, sagte Laschet in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. Nach den bislang bekannt gewordenen Plänen sollen Kanzleramtsminister Thorsten Frei an die Spitze der Unionsfraktion, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ins Gesundheitsressort wechseln.

Thorsten Frei sei „ein Mensch, der gerne kommuniziert“. Als Fraktionschef müsse er die Verbindung zum Koalitionspartner SPD halten und Brücken bauen zu den anderen Parteien im Parlament. Frei sei „ein leidenschaftlicher Parlamentarier“. Er glaube, „dass der Job besser zu ihm passt als der andere“, sagte Laschet. Nina Warken habe mit dem Gesundheitsressort einen der schwierigsten Bereiche „hervorragend“ geführt und habe damit manchen überrascht. Für das Kanzleramt habe sie „eine gute Qualifikation“. Mit ihr habe Merz eine erfahrene Ministerin im Amt. Linnemann wiederum finde im Gesundheitsministerium schon einiges an Reform-Vorarbeit vor. Zudem habe der jetzige CDU-Generalsekretär „bestimmte ordnungspolitische Vorstellungen“, die er jetzt in konkrete Gesetze umsetzen könne. Linnemann hatte in der Diskussion um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen deren zahlenmäßig drastische Reduzierung vorgeschlagen.

Dies ist ein Ausschnitt der „maybrit illner“-Sendung „Zwischen Trump und Putin – wird Europa zerrieben?" vom Donnerstag, den 23. Juli 2026, um 22:15 Uhr im ZDF.