Reza Pahlavi bei Maybrit Illner: „Nicht genug Druck“

Westen hat Mitschuld an Erpressung durch Teheran

|
Reza Pahlavi bei Maybrit Illner

Der iranischen Exilpolitiker Reza Pahlavi im Interview mit ZDF-Moderatorin Maybrit Illner.

Der iranischen Exilpolitiker Reza Pahlavi schreibt im Interview mit ZDF-Moderatorin Maybrit Illner dem Westen eine Mitverantwortung dafür zu, dass das iranische Terrorregime die Welt erpresst. Die Beschwichtigung, mit der der Westen gegenüber Teheran aufgetreten sei, habe zu der jetzigen Situation geführt. Es habe „nicht genug Druck“ gegen das Regime gegeben, kritisierte der Sohn des letzten iranischen Schahs und betonte: “Tatsächlich hat sich die freie Welt zurückgezogen vor diesem Regime. Das muss umgekehrt werden. Und wenn das nicht passiert, wird natürlich das Regime auch weiter überleben.“

Das iranische Volk registriere, dass es derzeit von niemandem in der Welt gesehen werde. Niemand spreche über einen Waffenstillstand für die Menschen im Iran. Die Iraner aber seien entschlossen, weiterzukämpfen, bis das Regime überwunden sei. „Mittlerweile trennt uns ein Meer aus Blut von diesem Regime. Es gibt keinen Weg zurück“, sagte Pahlavi.

Dies ist ein Ausschnitt der "maybrit illner" Sendung mit dem Thema „Welt im Öl-Schock – unterschätzt die Regierung die Krise?" vom 23. April 2026, um 22:15 Uhr im ZDF.