Röttgen: Entsendung von Soldaten nach Grönland symbolische Solidaritätsgeste
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), sieht in der Entsendung von Soldaten aus anderen europäischen Staaten nach Grönland keine Drohung an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump.
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), sieht in der Entsendung von Soldaten aus anderen europäischen Staaten nach Grönland keine Drohung an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump. „Es ist aus meiner Sicht gar nicht in erster Linie oder überhaupt eine militärische Aktion, sondern es ist eine politische Solidaritätsbekundung mit Dänemark“, so Röttgen. „Die Rhetorik von Trump gegenüber Dänemark, einem Nato-Mitgliedsstaat, einem EU-Mitgliedsstaat, einem Nachbarn, einem Freund ist aggressiv und darum hat dieser Nachbar und dieser Mitgliedsstaat der EU und der Nato unsere Solidarität verdient.“ Die Entsendung von Soldaten nach Grönland, auf das Trump einen Territorialanspruch erhebt, sei „eine symbolische Aktion, politische Solidarität auszudrücken“. Um Sicherheit gehe es Trump in der Grönland-Frage „objektiv“ nicht. Mit dem dänisch-amerikanischen Vertrag habe er „alle Möglichkeiten“, auch mit amerikanischen Truppen auf Grönland in der Region die Sicherheit zu gewährleisten.
Dies ist ein Ausschnitt der "maybrit illner" Sendung vom 15. Januar 2026: Iran, Grönland, Venezuela – Trumps neue Weltordnung?