heute journal - der Podcast:Epstein-Files – welche Spuren führen nach Deutschland?
Die Epstein-Files erschüttern erneut Politik, Wirtschaft und Justiz – erstmals rücken auch deutsche Verbindungen in den Fokus. Millionen veröffentlichte Dokumente zeigen, wie weit das Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters Epstein reichte: Von europäischen Regierungskreisen über Diplomaten bis hin zur Deutschen Bank, die trotz der Verurteilung Epsteins mit ihm gute Geschäfte machte.
Host Helene Reiner spricht mit Investigativjournalist Daniel Laufer über neue Recherchen im Fall Epstein. Sicherheitspolitiker Konstantin von Notz erklärt, warum er umfassende Ermittlungen fordert, und welche politischen Folgen der Skandal für Deutschland und Europa haben könnte. Außerdem gehen wir der Frage nach, warum den Opfern immer noch so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Über Jahre forderten Opfer, Journalisten und Trump-Unterstützer und Anhänger der demokratischen Partei in den USA die Freigabe der Epstein‑Akte. Dieser Druck führte 2025 zum „Epstein Files Transparency Act“, der das Justizministerium verpflichtet, die Unterlagen zu veröffentlichen.
Die Epstein‑Files bestehen aus Videos, Fotos, E‑Mails, Chats und weiteren Dokumenten aus FBI‑, Staatsanwalts- und Grand‑Jury‑Ermittlungen. Zunächst veröffentlichte das Ministerium jedoch nur geschwärzte Teile – mit Verweis auf Opferschutz.
Ende Januar 2026 folgte ein großer Schwung weiterer Daten: über drei Millionen Seiten, rund 2.000 Videos und etwa 180.000 Bilder. Kurz darauf wurden einzelne Dateien wieder entfernt, weil unzureichende Schwärzungen Rückschlüsse auf Betroffene zuließen. Ob und wann alle Materialien vollständig veröffentlicht werden, ist weiterhin offen
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