Zu viele Pillen und Eingriffe: Wenn Medizin im Alter schadet

Zu viele Pillen, zu viele Eingriffe – Wenn Medizin im Alter schadet

von Heidi Gruner und Matthias Weidner

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Rentnerin spricht mit ihrem Arzt über ihren Medikamentenplan

Wie viel Medizin ist sinnvoll – und wo beginnt Überversorgung? Diese Frage sorgt zunehmend für Debatten – ausgelöst durch Äußerungen von Hendrik Streeck zur Vergabe teurer Medikamente an Hochbetagte.

Tatsächlich weisen Studien darauf hin, dass Fehlanreize im Gesundheitssystem erhebliche Kosten verursachen, die nicht dem Patientenwohl dienen. In manchen Fällen können medizinische Maßnahmen sogar belastend oder gesundheitlich nachteilig sein. Betroffen sind sowohl der Einsatz von Medikamenten als auch stationäre Behandlungen im Krankenhaus.