Wahlkampf im Ruhrgebiet
von Reinhard Laska und Tonja Pölitz
Nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA schauen die Vertreter der großen Volksparteien in Deutschland mit Sorge in die Zukunft. Wie stark können Populisten hierzulande werden?
Im Ruhrgebiet etwa haben SPD und CDU bereits deutlich an Bindekraft verloren, können sich ihrer Klientel nicht mehr sicher sein: Die Stahlkocher in Duisburg, einst treue SPD-Wähler, zeigen angesichts der Flüchtlingssituation in Deutschland Sympathien für die Rhetorik der AfD, im Essener Norden avanciert ein ehemaliger SPD-Ratsherr zum Vorzeigepolitiker der nordrhein-westfälischen "Alternative für Deutschland". Aber auch die CDU muss bangen: Einst christdemokratische Kommunalpolitiker sitzen heute als Vertreter der AfD in den Rathäusern des Reviers.
Frontal 21 über den Wahlkampf im Ruhrgebiet und die Angst der etablierten Volksparteien vor den Populisten.