Folge 1: Trump und die Akte Afghanistan

Folge 1: Trump und die Akte Afghanistan

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Im Vordergrund stehen zwei Taliban-Kämpfer mit Gewehren zwischen hohen Mauern mit Stacheldraht, im Hintergrund Rauchwolken und zwei Flughafen-Türme, oben in der Bildmitte ein Flugzeug im Steigflug.

Im August 2021 übernehmen die Taliban die Macht in Afghanistan. Trump bezeichnet das Ereignis als die "größte außenpolitische Schande" der US-Geschichte. Wie groß ist seine eigene Verantwortung?

Die Bilder vom August 2021 haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt: Verzweifelte Menschenmassen am Flughafen von Kabul, tödliche Stürze von startenden Flugzeugen und der verheerende IS-Terroranschlag am Abby Gate. Donald Trump bezeichnet das Ereignis bis heute als die „größte außenpolitische Schande“ der US-Geschichte und sieht die Verantwortung allein bei seinem Nachfolger Joe Biden. 

Doch wer trägt die tatsächliche Verantwortung für das Chaos in Kabul – und wie nutzt Trump die Geschehnisse bis heute für seine politische Erzählung? Darum geht es in der vierteiligen Podcast-Serie “Trump und die Akte Afghanistan”.

In der Auftaktfolge sucht Moderatorin Shakuntala Banerjee gemeinsam mit Journalisten, Militärs und Politik-Experten nach den Ursachen des Scheiterns. Der Blick reicht von 9/11 über Trumps Alleingang in Doha bis zur Machtübernahme in Kabul und zeigt, wie Fehleinschätzungen den Weg der Taliban ebneten.