Leverkusener Zwischenfall:Boniface attackiert Mitspieler: "Kann passieren"
Zoff bei Leverkusen: Stürmer Boniface attackiert Mitspieler Buendía im Spiel in Frankfurt. Trainer Alonso beschwichtigt: "Wir bleiben ruhig". Und konzentriert sich auf die Bayern.
Leverkusens Stürmer Victor Boniface (l.) attackiert Mitspieler Emiliano Buendia.
Quelle: SVEN SIMONDer deutsche Meister hätte allen Grund zur Freude gehabt. Doch nach dem überzeugenden 4:1-Sieg von Bayer Leverkusen bei Eintracht Frankfurt war Xabi Alonso erst einmal als Streitschlichter gefragt. Nach Abpfiff versuchte der Trainer, seinen noch immer erzürnten Stürmer Victor Boniface zu beruhigen, der war kurz zuvor auf dem Feld mit dem eingewechselten Emiliano Buendía aneinandergeraten und hatte seinen Teamkollegen gar weggeschubst.
Aus etwas Kleinem machen wir nichts Großes. Das kann passieren. Wir bleiben ruhig.
Xabi Alonso
Auslöser des Zwists war, dass sich der Nigerianer und der Argentinier bei einer Torchance in der Nachspielzeit gegenseitig im Weg gestanden hatten. Es folgte eine gestenreiche Diskussion - und ein Schubser von Boniface, der zudem mit erhobenem Zeigefinger auf seinen Teamkollegen zuging. "Boni wollte schießen", erklärte Alonso. Bei Sky ergänzte er, dass es normal sei, dass im Fußball "Leidenschaft" gezeigt werde.
Klassenunterschied statt Topspiel auf Augenhöhe: Binnen sieben Minuten entscheidet Bayer Leverkusen bei Eintracht Frankfurt mit drei Toren die Partie.
03.03.2025 | 11:21 minRolfes kritisiert Boniface
Auch Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes verwies auf den Wunsch nach "einer Mannschaft, die lebt", kritisierte aber gleichwohl: "Trotzdem muss Boni ihn nicht wegstoßen." Abwehrchef Jonathan Tah sagte im ZDF: "Das sind Emotionen. Jeder will sein Tor machen."
Alonso stellte klar: "Das Wichtigste sind die Mannschaft, die Leistung und das Ergebnis." Damit Letzteres auch am Mittwoch (21 Uhr) beim Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Bayern München stimmt, wird er indes darauf hoffen, dass teaminterne Zwischenfälle wie am Samstag vermieden werden.
"Großer Respekt" vor Bayern
"Wir sind nicht dumm", antwortete Alonso auf die Frage, ob man denke, dass man im Duell der nationalen Rivalen Favorit sei. "Wir müssen großen Respekt haben", übte sich der Spanier vor dem mit Spannung erwarteten Achtelfinal-Hinspiel in München in Zurückhaltung.
Ähnlich äußerte sich Mittelfeldstratege Granit Xhaka, der die Favoritenrolle beim souveränen Tabellenführer der Fußball-Bundesliga sieht. "Für mich ist die Mannschaft Favorit, die auf dem ersten Platz steht. Und das sind nicht wir momentan, sondern das ist Bayern München. Dementsprechend sind sie der Favorit", sagte der Schweizer im ZDF.
Alonsos starke Bilanz gegen Bayern
Die Favoritenrolle versuchten die Leverkusener elegant auf den Gegner abzuwälzen - trotz der Bayern-Bilanz von Alonso, die aus Sicht der Münchner erschreckend ist. Drei Siege, drei Unentschieden holte der 43-Jährige als Coach bislang gegen den deutschen Rekordmeister.
"Wir sind zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir sie schlagen können", sagte Mittelfeldspieler Aleix Garcia, der in Frankfurt zum 4:1 traf. Beim 0:0 vor gut zwei Wochen in der Bundesliga dominierte Bayer den FC Bayern nach Belieben - nur die Tore fehlten, um das Meisterrennen noch einmal spannend zu machen.
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