Polizeistation getroffen:Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlag in Pakistan
Bei dem Selbstmordanschlag auf eine Polizeistation in Pakistan sind mindestens 16 Menschen getötet und 57 verletzt worden. Unter den Opfern sind - laut Behörden - auch Polizisten.
Bei einem Selbstmordanschlag mit einer Autobombe im Nordwesten Pakistans sind mindestens 16 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand.
18.09.2026 | 0:22 minBei einer Explosion an einer Polizeiwache in Nordpakistan sind nach offiziellen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden. 35 weitere Menschen seien durch die Detonation in Kohat verletzt worden, sagte der Polizeichef der Provinz Khyber Pakhtunkhwa, Zulfiqar Hameed.
Ein Attentäter habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto in die Anlage in der Stadt Kohat in der Provinz Chyber Pakhtunkhwa gesteuert, sagte Provinz-Polizeichef Zulfikar Hameed. Der Anschlag ereignete sich nahe einer Moschee auf dem Gelände, in der Polizisten, deren Angehörige und weitere Zivilisten zum Freitagsgebet versammelt waren.
Bewaffnete Komplizen eröffnen Feuer
Nachdem der Wagen gegen eine Außenmauer geprallt sei, hätten bewaffnete Komplizen des Attentäters das Feuer eröffnet. Ein Angreifer mit einer Sprengstoffweste sei von Sicherheitskräften getötet worden. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. In den pakistanischen Regionen an der Grenze zu Afghanistan hat die Gewalt in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen.
Islamistische Rebellen greifen immer wieder vor allem das Militär und die Polizei an. Die Regierung in Islamabad wirft den Aufständischen vor, von Afghanistan aus zu operieren und dort sichere Rückzugsorte für die Ausbildung und Planung von Anschlägen zu nutzen. Die dort herrschenden radikal-islamischen Taliban weisen diese Vorwürfe zurück und bezeichnen die Gewalt als ein innenpolitisches Problem Pakistans.
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