Update zur aktuellen Sendung:Aktenzeichen XY: Hinweise zu Fällen in Köln und Hamburg
Eine Woche nach "Aktenzeichen XY": Nach dem Fund zweier Babyleichen wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Weitere Fahndung nach Kokainfund und einem Ehrenmord in Köln.
Der Fall um den Fund zweier toter Säuglinge bewegte das Publikum in der "Aktenzeichen XY... Ungelöst"-Ausgabe vom 3. Juni 2026 besonders. Sie wurden in den Jahren 1999 und 2005 in Dortmund und Krefeld aufgefunden.
Rätsel um tote Säuglinge: Hinweise auf mögliche Identität der Mutter
DNA-Untersuchungen ergaben, dass die beiden Kinder Geschwister waren. Eine anonyme Briefschreiberin bekannte sich als Mutter der beiden. Bis heute konnte die Frau allerdings nicht ausfindig gemacht werden.
Nach der Sendung gingen zahlreiche Hinweise zu den Kleidungsstücken der Babys und auch zu der veröffentlichten Zeile aus den Briefen ein. Einige Anrufer konnten direkte Bezüge zur DDR herstellen; auch Namen wurden genannt: dazu Fabian Puchelt vom LKA Bayern:
Es gab unendlich viele Hinweise, die Richtung ehemalige DDR geführt haben. Zuschauer haben sich gemeldet, die glauben, einzelne Textilien erkannt zu haben.
Fabian Puchelt, LKA Bayern
- DNA-Treffer bei zwei Babyleichen
Es wird um weitere Hinweise zu der veröffentlichten Handschrift gebeten und darum, Informationen an die Kripo in Dortmund weiterzugeben.
Nach Drogenfund im Hamburger Hafen: Suche nach Haupttäter
Im Januar 2024 machten Zollbeamte in Hamburg einen außergewöhnlichen Fund: 520 Kilo Kokain im Wert von mehr als 25 Millionen Euro. Die Ermittlungen von Zoll und Polizei führten zu mehreren Verdächtigen. Fünf Tatbeteiligte wurden bereits festgenommen. Die Suche nach dem Hauptdrahtzieher läuft noch. In der Sendung wurden zwei Fotos gezeigt. Laut Fabian Puchelt vom LKA Bayern haben sich nach "Aktenzeichen XY" zahlreiche Zuschauer gemeldet, die den Täter erkannt haben.
Diese zwei Bilder sind wirklich von hervorragender Qualität. Genau deshalb haben sich auch relativ viele Zuschauer gemeldet, die glauben, genau diesen Täter erkannt zu haben und glauben auch zu wissen, wo er sich aktuell aufhält.
Fabian Puchelt, LKA Bayern
- Ungewöhnlicher Drogenfund in Hamburg
Mord in Köln - Vater unter Verdacht
Die Kripo Köln fahndet nach dem im Irak geborenen Hassan Fayas Gyndy. Er soll seine 19-jährige Tochter Zare ermordet haben, die zu dem Zeitpunkt schwanger war. Die Tat ereignete sich am 4. Januar 2017 in Köln. Der Vater, der jesidischen Glaubens ist, war nach Aussagen der Kripo vermutlich mit ihrer Lebensführung nicht einverstanden.
Nach der Sendung sind zahlreiche Hinweise zum möglichen Aufenthaltsort des Vaters eingegangen. Das Bundeskriminalamt und lokale Behörden im Ausland sind laut Fabian Puchelt vom LKA eingeschaltet.
- Schwangere in Köln getötet - Vater unter Verdacht
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