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Hochdruckreiniger richtig nutzen

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Mann mit gelben Gummistiefeln reinigt Pflastersteine mit Hochdruckreiniger.

Hochdruckreiniger entfernen Schmutz auf Terrassen, Einfahrten und Gartenmöbeln mit Wasser und Druck. Entscheidend sind Material, Abstand und Düse, damit keine Schäden an Oberflächen entstehen.

Quelle: imago/Gottfried Czepluch

Viele Flächen draußen werden über die Zeit schmutzig.

Zum Beispiel:

  • Terrassen
  • Einfahrten
  • Garten-Möbel

Ein Hochdruck-Reiniger macht diese Flächen schnell sauber.

Er ist gut für feste Flächen wie:

  • Beton
  • bestimmte Natur-Steine
  • Ziegel
  • blankes Metall

Vorsicht bei manchen Materialien

Sei vorsichtig bei:

  • Holz
  • lackiertem Metall
  • beschichteten Garten-Möbeln
  • weichen Steinen

Zu viel Druck kann Holz rau machen.

Lackierte oder beschichtete Flächen können kaputtgehen.

Weiche Natur-Steine können sichtbare Spuren bekommen.

Gärtner Stefan Schmidt sagt: Bei diesen Materialien sollte man den Hochdruck-Reiniger mit Vorsicht nutzen.

Empfindliche Dinge sollte man besser mit einer Bürste, Wasser und mildem Reiniger sauber machen.

Danach kann man den Hochdruck-Reiniger vorsichtig zum Abspülen nehmen.

Aber nur mit wenig Druck und großem Abstand.

Abstand und Düse sind wichtig

Der Wasser-Strahl ist stärker, je näher der Hochdruck-Reiniger an der Fläche ist.

Meistens reicht ein Abstand von 20 bis 30 Zentimetern.

Weniger Abstand kann das Material beschädigen.

Stefan Schmidt rät: Halte die Spritz-Pistole schräg zu den Fugen.

So wäschst du die Fugen nicht aus.

Auch die Düse ist wichtig.

Ein breiter Flach-Strahl verteilt den Druck besser.

Er ist gut für Terrassen und empfindliche Flächen.

"Dreck-Fräsen" haben einen stärkeren Wasser-Strahl.

Sie lösen hartnäckigen Schmutz besser.

Aber sie können auch Fugen oder Beschichtungen kaputtmachen.

Zubehör: Braucht man das?

Spezielle Aufsätze lohnen sich nur, wenn man sie oft braucht.

Nützliches Zubehör kann sein:

  • eine Flachstrahl-Düse
  • ein Flächen-Teller
  • eine Bürste für empfindliche Flächen

Es kommt darauf an, wofür du den Hochdruck-Reiniger nutzen willst.

Ein Flächen-Teller ist gut für große, ebene Flächen.

Er verteilt den Wasser-Strahl gleichmäßiger.

Er schirmt auch Spritz-Wasser besser ab.

Der Teller ist sinnvoll, wenn man gleichmäßig und mit weniger Druck reinigen will.

Zum Beispiel auf empfindlichen Böden.

Reinigungs-Mittel nutzen

Bei neuem oder leichtem Schmutz reicht oft Wasser.

Bei altem Schmutz, Fett, Algen oder hartnäckigen Flecken können Reiniger helfen.

Nutze sie sparsam und passend zum Material.

Sei vorsichtig bei starken Reinigungs-Mitteln.

Versuche es zuerst mit Bürste, Wasser und Geduld.

Kaufen oder mieten?

Ob sich ein eigener Hochdruck-Reiniger lohnt, hängt davon ab, wie oft er gebraucht wird.

Wenn du nur einmal im Jahr die Terrasse oder Einfahrt sauber machst, miete ein Gerät.

Viele Bau-Märkte verleihen Hochdruck-Reiniger für einen Tag.

Das kostet meistens zwischen 30 und 50 Euro.

Beim Kauf ist die "bar-Zahl" wichtig.

Sie zeigt, wie stark der Druck des Wassers ist.

  • Bis 110 bar reichen für empfindliche Flächen.
  • Zwischen 130 und 160 bar sind gut für Terrassen, Wege und feste Stein-Flächen.

Mehr Druck braucht man im privaten Bereich in der Regel nicht.

Wenn du große Terrassen, lange Wege oder sehr schmutzige Flächen reinigen willst, schau nicht nur auf die bar-Zahl.

Die Förder-Menge ist auch wichtig.

Das ist die Menge Wasser, die das Gerät pro Stunde bewegt.

Wenn mehr Wasser da ist, kann der Schmutz besser abgespült werden.

Die richtige Nutzung ist wichtig

Hochdruck-Reiniger können viel Arbeit im Haus und Garten erleichtern.

Aber nur, wenn die Fläche zum Gerät passt.

Es ist nicht so wichtig, wie viel Kraft ein Gerät hat.

Es ist wichtiger, wie man es nutzt. Es ist auch wichtiger, wo man es nutzt.

Man muss Folgendes beachten:

  • den richtigen Abstand
  • die passende Düse
  • das Material