Digital unabhängiger werden: So geht's

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Digital unabhängiger werden: So geht's

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Gruppe an Leuten mit ihren Smartphones

Quelle: Colourbox.de

Große Firmen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) wie:

  • Google
  • WhatsApp
  • Amazon

sind überall dabei.

Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Daten.

Sie wollen nicht so abhängig sein.

Man kann zu europäischen Firmen wechseln.

Das ist oft leichter als man denkt.

Diese Firmen schützen Daten besser.

Sie sind oft günstiger.

Sie zeigen auch klarer, was sie mit den Daten machen.

Hier sind fünf Schritte, um digital unabhängiger zu werden:

  • Such-Maschinen und Internet-Programme ändern
  • Nachrichten-Dienste wechseln
  • E-Mail-Adresse umziehen
  • Einkauf im Internet anders machen
  • Eigene Daten-Wolke (Cloud) statt US-Speicher

Such-Maschinen und Internet-Programme ändern

Google ist die wichtigste Such-Maschine im Internet.

Wer weniger Daten weitergeben möchte, kann andere Such-Maschinen nutzen.

Zum Beispiel:

  • Startpage
  • DuckDuckGo
  • Ecosia

Diese Such-Maschinen zeigen ähnliche Ergebnisse.

Sie schützen die Daten aber besser.

Auch andere Internet-Programme sind ein guter Anfang.

Ein Internet-Programm ist ein Programm, mit dem man ins Internet geht.

Conrad Hoffmann ist ein Experte für Computer-Themen.

Er arbeitet für den Verein "Topio".

Er sagt:

Internet-Programme sind oft "Daten-Schleudern".

Man macht viel damit und gibt viele Daten preis.

Es gibt viele andere Internet-Programme.

Zum Beispiel:

  • Mozilla Firefox
  • Brave

Nachrichten-Dienste wechseln

Ein Nachrichten-Dienst ist ein Dienst für das Handy oder den Computer, mit dem man Nachrichten verschicken kann.

WhatsApp ist eine der meistgenutzten Anwendungen (Apps) auf der Welt.

Deshalb ist es schwer zu wechseln.

Conrad Hoffmann sagt:

Es ist ein großes Problem, wenn man wechselt.

Denn alle Freunde sind dann noch bei WhatsApp.

Viele Leute nutzen deshalb zwei Nachrichten-Dienste gleichzeitig.

Sie verlagern wichtige Gespräche langsam auf andere Anwendungen (Apps).

Apps wie Signal oder Threema schützen Daten besser.

Sie sammeln viel weniger Daten von den Nutzern.

Die E-Mail-Adresse umziehen

Die E-Mail-Adresse ist heute sehr wichtig.

Wer unabhängiger sein möchte, kann zu europäischen Anbietern wechseln.

Zum Beispiel:

  • Posteo
  • Mailbox.org
  • Proton Mail

Diese Anbieter legen Wert auf Daten-Schutz.

Sie verschlüsseln Nachrichten.

Das bedeutet:

Niemand kann die Nachrichten lesen, außer der Empfänger.

Ihre Computer stehen meistens in Europa.

Der Wechsel braucht etwas Arbeit.

Viele Zugänge im Internet sind mit der alten E-Mail-Adresse verbunden.

Zugänge im Internet sind zum Beispiel Zugänge zu Online-Shops oder sozialen Medien.

Aber auf lange Sicht hat man mehr Kontrolle über seine Daten.

Manche Anbieter leiten E-Mails weiter.

Das ist wie bei der Post, wenn man umzieht.

Einkauf im Internet breiter aufstellen

Viele Menschen kaufen zuerst bei Amazon ein.

Wer weniger abhängig sein möchte, kann anders einkaufen.

Man kann direkt bei den Herstellern bestellen, bei Händlern aus der Region oder bei speziellen Online-Shops.

Das hilft auch kleineren Firmen und der Wirtschaft vor Ort.

Man muss auch nicht immer mit PayPal bezahlen.

PayPal ist ein Online-Bezahl-Dienst.

In vielen Online-Geschäften kann man auch mit der Bank-Karte oder per Rechnung zahlen.

Eine Bank-Karte ist eine Karte, mit der man direkt vom Konto bezahlt.

Die Bezahl-Methode "Wero" von europäischen Banken wird auch immer beliebter.

Wero ist eine neue europäische Bezahl-App.

Eigene Datenwolke statt US-Speicher

Dokumente, Fotos und Sicherungen landen oft bei:

  • Google Drive
  • Microsoft OneDrive
  • Apple iCloud

Es gibt europäische Anbieter für Daten-Wolken.

Eine Daten-Wolke (Cloud) ist ein Online-Speicherplatz für Daten.

Zum Beispiel:

  • Proton Drive
  • pCloud

Man kann auch eigene Lösungen nutzen, zum Beispiel mit Nextcloud.

Um zu wechseln, muss man die Dateien vom alten Anbieter herunterladen.

Dann lädt man sie beim neuen Anbieter hoch.

Anleitungen zum Wechsel

Es gibt noch viele andere Wege, um zu europäischen oder freien Programmen zu wechseln.

Freie Programme nennt man auch Open-Source-Alternativen.

Der Quell-Text dieser Programme ist öffentlich.

Jeder kann ihn nutzen und verändern.

Für zu Hause kann es günstiger sein, das Betriebs-System Linux statt Windows zu nutzen.

Oder Libre Office statt Microsoft Office.

Office ist ein Paket von Programmen für Büro-Arbeiten, zum Beispiel für Texte oder Tabellen.

Anleitungen findet man im Internet.

Zum Beispiel beim "Digital Independence Day" oder bei "European Alternatives".

Der "Digital Independence Day" ist ein Aktions-Tag für digitale Unabhängigkeit.

"European Alternatives" ist eine Organisation.

Sie setzt sich für europäische Zusammen-Arbeit ein.

Kleine Schritte für den Anfang

Conrad Hoffmann sagt:

Viele Leute wechseln nicht, weil es bequemer ist.

Man will, dass alles einfach funktioniert.

Man will sich nicht zu viel mit der Technik beschäftigen.

Deshalb sollte man mit kleinen Schritten anfangen.

Die meisten Menschen müssen nicht komplett wechseln.

Es ist wichtig, andere Möglichkeiten zu kennen.

Und sie zu nutzen, wenn sie wirklich besser sind.

Schon kleine Änderungen können helfen.

Man wird dadurch digital viel unabhängiger.