Humanoide Roboter: Wettlauf zwischen Deutschland und China

Humanoide Roboter: Holt Deutschland auf?

von Florian Neuhann

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Ein schwarz-weißer humanoider Roboter steht vor einem Bügelbrett mit pinkfarbenem Bezug. Eine Hand liegt auf dem Griff eines Bügeleisens, die andere auf einem dunklen Kleidungsstück, das über das Brett ausgebreitet ist. Auf der Brust des Roboters steht „NEURA“. Im Hintergrund sind eine geblümte Tapete, ein gerahmtes Bild und eine Stehlampe zu sehen.

Humanoide Roboter aus China dominieren den Markt. Wo steht Deutschland? Der Beitrag zeigt, woran hierzulande gearbeitet wird – und wie deutsche Entwicklungen mithalten können.

Humanoide Roboter: das nächste große Ding

Die Bilder von der Roboter-WM in Shanghai zeigen, wie beweglich humanoide Roboter bereits sind. Sie laufen, springen und verblüffen mit Fähigkeiten, die vor Kurzem noch nach Science-Fiction aussahen. Manches wirkt wie eine Show, doch hinter den Vorführungen zeichnet sich ein Milliardenmarkt ab. Studien halten es für möglich, dass Mitte der 2030er-Jahre weltweit jährlich zehn Millionen Roboter ausgeliefert werden. Künstliche Intelligenz könnte ihnen helfen, auch ungewohnte Aufgaben zu bewältigen. China dominiert den Markt bislang – kann Deutschland mithalten?

BMW und Kuka: Was in Deutschland entsteht

BMW setzt seit Kurzem humanoide Roboter in seinem Werk in Leipzig ein. Aufnahmen aus dem Werk zeigen die Maschinen bei ihrem Einsatz. Auch beim Roboterhersteller Kuka in Augsburg wird weiter geforscht und entwickelt. Vor rund zehn Jahren wurde das Unternehmen von einer chinesischen Firma übernommen. Seither steht die Frage im Raum, wie viel Roboterentwicklung in Deutschland bleibt. Kuka-Chef Christoph Schell spricht darüber, woran sein Team arbeitet und welche Chancen er für den Standort sieht.