Klüssendorf zu Regierungsbildung in Berlin: Klare rote Linie

"Klare rote Linie ziehen"

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Tim Klüssendorf bei Maybrit Illner

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf: Die SPD will in Gesprächen mit den Berliner Linken über ein mögliches Regierungsbündnis in der Hauptstadt „eine sehr klare rote Linie ziehen“.

Die SPD will in Gesprächen mit den Berliner Linken über ein mögliches Regierungsbündnis in der Hauptstadt „eine sehr klare rote Linie ziehen“. Das sagte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf am Donnerstag in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. Mit den Linken, die nach ihrem Wahlsieg ein Regierungsbündnis mit SPD und Grünen anstreben, müsse besprochen werden, wie diese roten Linien eingehalten werden können. „Ich würde da auch keinen Zentimeter weichen wollen“, sagte Klüssendorf. Wenn die Partei nicht zu ihrer Verantwortung stehe, werde „es schwierig mit einer Regierungsbildung“.

Die Berliner Linke steht mit Antisemitismus-Vorwürfen und Nähe zu Clan-Kriminellen massiv in der Kritik. Der SPD-Generalsekretär schloss nicht aus, dass von den Vorwürfen betroffene Mitglieder unter Umständen auch mit einem Parteiausschlussverfahren belegt werden müssten. Er habe allerdings auch das Gefühl, dass einige Kräfte vor dem Hintergrund der Vorwürfe gegen die Linke versuchten, Rot-Rot-Grün in Berlin zu delegitimieren.

Dies ist ein Ausschnitt aus "maybrit illner“ mit dem Thema "Zumutungen abgewählt – Wettlauf um Gerechtigkeit?" vom 24. September 2026