Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, zuletzt in der heute-Sendung am 10.10.2026 ab 19:00 Uhr.
Wichtige Meldungen
Wichtige Meldung

Selenskyj: Angriffsstopp muss auf Gegenseitigkeit beruhen

Die Ukraine ist Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge bereit, ihre Angriffe auf russische Öl-Raffinerien einzustellen, falls Russland im Gegenzug die ukrainische Energie-Infrastruktur verschont. Jeder Schritt zur Deeskalation müsse auf Gegenseitigkeit beruhen und mit echten Garantien einhergehen, erklärt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien gefordert und sich für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen.

BSW-Politikerin fordert deutschen Diesel-Deal mit Moskau

Das BSW fordert nach dem Vorbild der Diesel-Vereinbarung von US-Präsident Donald Trump auch russische Energielieferungen an Deutschland. "Auch Deutschland braucht einen Diesel-Deal mit Russland", sagte Claudia Wittig, stellvertretende BSW-Fraktionsvorsitzende im Landtag in Sachsen-Anhalt. Die Preise an deutschen Tankstellen seien ein Skandal. "Die Sanktionspolitik gegen Russland, die vor allem uns schadet, ist auf ganzer Linie gescheitert." Man brauche nicht nur einen Diesel-Deal, sondern die reguläre Rückkehr zu russischem Öl und Gas - nicht zuletzt für die Rettung der deutschen Industrie. Darüber werde der Magdeburger Landtag auf Initiative von AfD und BSW am Mittwoch abstimmen. Beide Parteien haben seit den Landtagswahlen eine Mehrheit und gelten als russlandfreundlich. Die Bundesländer sind aber nicht für die Außen- und Energiepolitik zuständig.


Wichtige Meldung

"Russlands Google": Beeinträchtigungen durch Drohnenangriff auf Yandex-Rechenzentrum

Ein Rechenzentrum des als "Russlands Google" bekannten Technologieunternehmens Yandex ist durch einen Drohnenangriff lahmgelegt worden. Die Infrastruktur des Datenzentrums in Wladimir östlich von Moskau sei beschädigt worden, teilte das Unternehmen am Sonntag im Onlinedienst Telegram mit. Nun werde geprüft, wie die vollständig ausgesetzten Aktivitäten des Rechenzentrums wieder aufgenommen werden könnten. Verletzt wurde bei dem Angriff nach Unternehmensangaben niemand.

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Nach Trump-Attacke: Ukrainische Regierung stützt Selenskyj

Die ukrainische Regierung weist die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem neuen Präsidenten zurück. Außenminister Andrij Sybiha schrieb am Abend auf der Plattform X, Selenskyj genieße die Unterstützung des ukrainischen Volkes und dieses habe das Recht, selbst zu entscheiden. "Äußerungen aus dem Ausland bestätigen nur, dass er seine Aufgabe gut erfüllt. Er verdient Unterstützung."

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Moskau hebt Exportverbot für Diesel teilweise auf

Nach der Diesel-Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin hat die russische Regierung das Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise aufgehoben. Der Beschluss, der sofort in Kraft tritt, ermöglicht es, zunächst 500.000 Tonnen auf den Weltmarkt zu bringen, berichtete die Staatsagentur Tass unter Berufung auf eine Mitteilung der Regierung in Moskau. 

Die russischen Ölkonzerne wurden angewiesen, zur Umsetzung des Beschlusses "unverzüglich damit zu beginnen, Verträge über die Lieferung von Dieselkraftstoff mit ausländischen Vertragspartnern abzuschließen".


Korrespondentin: "So schnell wird es nicht gehen"

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10.10.2026 | 1:01 min

Trump fordert Ablösung von Selenskyj

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat einen neuen Präsidenten für die Ukraine gefordert. Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden, behauptete Trump in Washington. "Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt."

Trump zufolge sollten sich die Ukrainer einen neuen Anführer suchen, der eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schließen könne. Denn trotz vieler Möglichkeiten habe Selenskyj das "aus irgendeinem Grund nie getan."


Trump macht Diesel-Deal mit Putin

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10.10.2026 | 1:50 min

EU kritisiert Trumps Diesel-Deal

Die EU übt scharfe Kritik an der Diesel-Vereinbarung von US-Präsident Trump mit Kremlchef Putin. "Bei russischen Angriffen sind innerhalb von zwei Tagen mehr als 80 ukrainische Zivilisten getötet worden. Zugleich hat Russland seine hybriden Angriffe gegen Europa verstärkt - sowohl gegen EU-Staaten als auch gegen Nato-Verbündete", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.

Das Aussetzen von Sanktionen gegen russische Diesellieferungen verschaffe Moskau zusätzliche Einnahmen, um seinen Krieg zu finanzieren.


Russische Fliegerbomben treffen Wohnhaus

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10.10.2026 | 0:15 min

Verletzte und Stromabschaltung nach neuem Angriff auf Kiew

 

Die russischen Streitkräfte haben die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko unter anderem ein Restaurant getroffen. Sechs Menschen seien verletzt worden, schrieb er auf Telegram. Weil ein Energieobjekt beschädigt worden sei, gebe es Probleme bei der Wasserversorgung.

Der staatliche Stromnetzbetreiber Ukrenergo teilte zudem mit, dass ein Großteil der Verbraucher in Kiew infolge russischer Angriffe ohne Strom sei.

 


Zahl der Toten in Saporischschja steigt auf zwölf

Die Zahl der Toten nach dem russischen Angriff auf Saporischschja hat sich der Ukraine zufolge auf zwölf erhöht. Inzwischen werden in der Stadt im Südosten des Landes zudem 14 Verletzte gezählt, wie die Behörden mitteilen. Zuvor waren sieben Tote und zehn Verletzte gemeldet worden. 


Russische Behörde: Tote bei ukrainischem Angriff auf Luhansk

Behördenvertreter in der von Russland kontrollierten ostukrainischen Region Luhansk melden Opfer nach einem ukrainischen Drohnenangriff. Vier Zivilisten seien getötet worden, teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Region, Leonid Passetschnik, mit. Fünf weitere Menschen seien bei Angriffen in den vergangenen 24 Stunden verletzt worden. Eine Stellungnahme der Regierung in Kiew liegt zunächst nicht vor.


Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in Saporischschja

Bei russischen Angriffen sind im Südosten der Ukraine mindestens sieben Menschen getötet worden. Die Gebietshauptstadt Saporischschja sei an mehreren Stellen getroffen worden, schrieb der Militärgouverneur der gleichnamigen Region, Mychajlo Semikin, auf der Plattform Telegram.  Unter den Todesopfern seien drei Minderjährige, außerdem gebe es zehn Verletzte, schrieb er. Such- und Rettungsarbeiten dauern demnach an. Semikin veröffentlichte Fotos und Videos, die Schäden und starke Zerstörungen an Wohnhäusern und ausgebrannte Autos zeigen. 


Wichtige Meldung

Trotz US-Russland-Deals: Großbritannien will Ukraine weiter unterstützen

Großbritannien hält auch nach der Ankündigung eines Diesel-Geschäfts zwischen den USA und Russland an seiner Unterstützung für die Ukraine und den Sanktionen gegen Moskau fest. "Die Haltung Großbritanniens könnte nicht klarer sein", erklärte ein Regierungssprecher. "Wir werden weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die militärische und finanzielle Unterstützung erhält, die sie zur Selbstverteidigung braucht. Wir werden zudem den Druck auf Russland durch das härteste Sanktionsregime aufrechterhalten, das Großbritannien je verhängt hat."

US-Gesandter Witkoff: "Konstruktive Gespräche" mit Kiew und Europäern zum Ukraine-Krieg

Nach dem Eintreffen ukrainischer Unterhändler zu Beratungen über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs hat der US-Sondergesandte Steve Witkoff von "konstruktiven Gesprächen" gesprochen. Bei dem Austausch in Miami im Bundesstaat Florida sei es unter anderem um "kurzfristige Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter" in der Ukraine wie die Stärkung der Energieinfrastruktur und Getreideexporte gegangen, erklärt Witkoff im Onlinedienst X. 

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Experten: Diesel-Lieferung aus Russland ist "unbedeutend" für den Weltmarkt

Experten bezweifeln, dass die von Trump angekündigten Diesel-Lieferungen aus Russland zu einem nachhaltigen Preisrückgang führen werden. "Ich kann gar nicht genug betonen, wie unbedeutend das ist", erklärt der Ölanalyst Rory Johnston auf X. Russland exportiere normalerweise weitaus mehr Diesel, wenn seine Raffinerien nicht angegriffen würden. Die sofort zugesagten 300.000 Tonnen entsprechen etwa 2,25 Millionen Barrel Diesel, während die USA täglich rund 1,5 Millionen Barrel exportieren.

Es handele sich eindeutig nicht um eine Lösung, sondern um eine weitere Quelle zur Unterstützung eines sehr angespannten Marktes, sagt Jim Mitchell vom Beratungsunternehmen Wood Mackenzie. Die US-Terminkontrakte für Diesel geben nach Bekanntwerden der Einigung dennoch um knapp fünf Prozent auf 1,23 Dollar pro Liter nach.


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Selenskyj kritisiert Trumps Vereinbarung mit Putin scharf

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert die von den USA angekündigten Diesel-Lieferungen aus Russland. Geschenke an den russischen Präsidenten Wladimir Putin würden den Krieg nicht beenden. Zugeständnisse beim Diesel werde Russland mit mehr Terrorismus "zurückzahlen". Es sei eine Investition in den Krieg, der Regierung in Moskau den Verkauf von Ölprodukten zu gestatten, so Selenskyj. Der Krieg müsse aber beendet und nicht fortgesetzt werden.

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Trump: Russland liefert Millionen Tonnen Diesel für USA und Weltmarkt

US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf umfangreiche Diesellieferungen geeinigt. Er habe ein äußerst erfolgreiches Gespräch mit Putin geführt, erklärt Trump. Dabei sei vereinbart worden, dass Russland umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den US- und den Weltmarkt bereitstelle. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen und unmittelbar danach eine weitere Million Tonnen. Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien werde Russland anschließend in kurzer Zeit nochmals drei Millionen Tonnen Diesel liefern.

Lesen Sie hier mehr über die Vereinbarung zwischen Trump und Putin.

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09.10.2026 | 0:27 min

Ukraine: Russische Angriffe auf das Netz

Russland greift in der Ukraine verstärkt Rechenzentren und Netzanbieter an. Wenn Server zerstört werden oder das Netz ausfällt, könnte das für große Probleme im Alltag der Ukrainer sorgen. 

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09.10.2026 | 1:28 min

Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, zuletzt in der heute-Sendung am 10.10.2026 ab 19:00 Uhr.