Iran-Krieg: Alles zur Eskalation mit USA und Israel im Liveblog

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Aktuelle Entwicklungen :Iran-Krieg und Nahost-Konflikt: Alle Nachrichten im Liveblog

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Trotz zuletzt ausgebliebener Angriffe zwischen den USA und Iran halten die Spannungen an. Auch die Frage über die Öffnung der Straße von Hormus bleibt ungeklärt. Alles im Liveblog.

Über den Iran-Krieg und den Nahost-Konflikt berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, unter anderem bei ZDFheute live am 07.08.2026 um 16:00 Uhr sowie in heute Xpress am 07.08.2026 ab 7:30 Uhr.
Wichtige Meldungen

Vance über US-Ziel: Öl- und Gastransport wie vor Krieg

Ziel der USA ist es laut Vizepräsident JD Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das sagte der Republikaner dem US-Sender Fox News. Die Iraner hätten dies zugesagt und auch die Golfstaaten wollten das.   

Zuletzt hätten die Iraner und die Golfstaaten, vor allem der Oman, darüber gesprochen, wie man einen sicheren Schiffsverkehr gewährleisten könne. Das Problem ist laut Vance vor allem, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. 

Vance sprach von einigen Fortschritten bei den Gesprächen der vergangenen Tage, gab aber auch zu erkennen, dass man aus US-Sicht noch nicht am Ende sei. 


Iran: Öffnung der Straße von Hormus hängt von USA ab

Eine Einigung mit dem Oman über einen neuen Mechanismus für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus bringt aus iranischer Sicht nicht direkt auch eine Öffnung der Meerenge mit sich. Vielmehr müssten die USA auf iranische Forderungen eingehen, sagte ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarden der Nachrichtenagentur Tasnim.  

Er erklärte, die USA sollten sich aus Verhandlungen zwischen Iran und dem Oman heraushalten. Oman hatte die Gespräche zuvor als "positiv und konstruktiv" bezeichnet. 


Oman: Gespräche mit Iran "konstruktiv"

Oman hat die Gespräche mit Iran über die Schifffahrt in der Straße von Hormus als "positiv und konstruktiv" bezeichnet, zugleich aber vor weiteren Angriffen auf Schiffe gewarnt. Das Außenministerium in Maskat verurteilte die "wiederholten Angriffe" auf Schiffe in der Meerenge, ohne Iran ausdrücklich zu nennen.

Die Warnung erfolgte vor dem Hintergrund einer Serie von Angriffen, für die unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate Iran verantwortlich machen. 


Wichtige Meldung

Abu Dhabi: Schiff in Straße von Hormus von Rakete angegriffen

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Iran für einen Raketenangriff auf einen Tanker des staatlichen Ölkonzerns ADNOC in der Straße von Hormus verantwortlich gemacht. Das Außenministerium in Abu Dhabi verurteilt am Samstag den "feindseligen iranischen Angriff" auf das Schiff, das während der Durchfahrt durch die Meerenge mit einer Rakete angegriffen worden sei. Verletzte gebe es nicht.

Wichtige Meldung

Araghtschi: Einigung mit dem Oman "sehr nahe"

Eine Einigung zwischen Iran und dem Oman sei nahe, sagt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi der Nachrichtenagentur Tasnim. Einer Einigung sei man "sehr nahe", sagt er demnach. Die Öffnung der Straße von Hormus hänge etwa davon ab, dass die USA Verstöße gegen das im Juni geschlossene Rahmenabkommen, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte, wiedergutmachen. Genauer geht er nicht darauf ein. Bei dem nun mit dem Oman verhandelten Ansatz solle eine temporäre, neue Route durch die Meerenge festgelegt werden, sagt Araghtschi weiter.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Raketenangriffe der vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien und auf Handelsschiffe aus dem Königreich verurteilt. Die Attacken bedrohten die Sicherheit in der Region und die Freiheit des Schiffsverkehrs, hieß es in einer in der Nacht veröffentlichten Stellungnahme der Mitgliedsländer des mächtigsten UN-Gremiums. Die Huthi-Miliz wurde darin aufgefordert, von einer Eskalation abzusehen. Stattdessen sollten bestehende Dialogkanäle genutzt werden.


UN warnen vor weiterer Eskalation im Jemen-Konflikt

Nach der jüngsten Eskalation im Konflikt zwischen den von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen und Saudi-Arabien fordern die Vereinten Nationen eine Rückkehr zur Diplomatie. Derzeit sei das Risiko eines neuen Großkonflikts höher als zu jedem anderen Zeitpunkt seit der von den UN vermittelten Waffenruhe im April 2022, so der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, auf der Plattform X. Es bestehe die Gefahr, dass das Land in eine umfassendere regionale Konfrontation hineingezogen werde - mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung.

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US-Regierung stellt Ende der Iran-Blockade in Aussicht

Die US-Regierung stellt eine Aufhebung der Blockade iranischer Häfen in Aussicht. Voraussetzung sei eine Einigung zwischen Iran und Oman über die Straße von Hormus, sagt ein Vertreter der US-Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe Fortschritte bei den Gesprächen, eine Einigung werde bald erwartet. Sobald ein Abkommen den ungehinderten Handelsverkehr wiederherstelle, würden die USA ihre Blockade aufheben.

Das Vorgehen der USA hänge jedoch von der Erfüllung der Verpflichtungen durch Iran ab, heißt es weiter. Eine Stellungnahme aus Iran oder Oman liegt bislang nicht vor.

Türkei: Neuer Militärpakt im Einklang mit Nato-Verpflichtungen

Die Türkei sieht in ihrem neuen Verteidigungsabkommen mit Saudi-Arabien und Pakistan keinen Widerspruch zu ihren Verpflichtungen als Nato-Mitglied. Das Abkommen stehe "nicht im Widerspruch zu den Verpflichtungen der bestehenden internationalen Bündnisse der Türkei, einschließlich jener im Rahmen der Nato", erklärt die für die Bekämpfung von Desinformation zuständige Stelle der türkischen Regierung im Onlinedienst X.

Der Pakt sei vielmehr ein "ergänzender Kooperationsmechanismus", der die regionale Sicherheit unterstütze. "Die Entwicklung regionaler Partnerschaften durch die Türkei ist keine Alternative zu ihrer Nato-Mitgliedschaft", erklärt die Regierungsstelle. Sie reagierte damit nach eigenen Angaben auf "haltlose Behauptungen und manipulative Beiträge" zu dem neuen Abkommen.

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Pakistans Premier Sharif: "Historischer Pakt" mit Saudi-Arabien und der Türkei

Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif bezeichnet das neue Verteidigungsbündnis mit Saudi-Arabien und der Türkei als "historischen Pakt".  Das Abkommen werde als "Schild des Friedens" für die drei Länder und die gesamte muslimische Gemeinschaft dienen, teilt er auf der Plattform X mit. Das Bündnis vereint drei sunnitisch geprägte Regionalmächte: die ölreiche Golfmonarchie Saudi-Arabien, die Atommacht Pakistan sowie die Türkei mit ihrer wachsenden Rüstungsindustrie und der zweitgrößten Armee der Nato.


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Erdogan: Verteidigungsbündnis steht "allen befreundeten Ländern offen"

Nach den Worten des türkischen Präsidenten Erdogan beruht der neue Verteidigungspakt seines Landes mit Saudi-Arabien und Pakistan auf kollektiver Abschreckung. Das Bündnis stehe "allen befreundeten Ländern offen, die sich für Frieden, Wohlstand und Stabilität in unserer Region einsetzen", schreibt er auf der Plattform X. Es werde die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vertiefen, gemeinsame Projekte der Verteidigungsindustrie fördern und die Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung stärken, so Erdogan.

Jemen: Mindestens zehn Tote bei Huthi-Angriffen

Nach Angriffen der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen ist die Zahl Toten auf mindestens zehn gestiegen. In der strategisch wichtigen Provinz Marib seien am Freitag acht Soldaten aus dem Regierungslager getötet worden, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf jemenitischen Armeekreise. Nach Angaben von Jemens Gesundheitsminister Kasim Buhaibeh wurden in derselben Provinz zudem mindestens zwei Zivilisten getötet und 14 weitere verletzt. Die Huthi-Rebellen bekannten sich zu den Angriffen.


Nahost-Experte zu Militärpakt: "Deutlich, dass es sich gegen Iran richtet"

In Zeiten des Iran-Kriegs entsteht ein neues Bündnis in Nahost: Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben einen Verteidigungspakt geschlossen. Was dahinter steckt, analysiert ZDFheute live.

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In Zeiten des Iran-Kriegs entsteht ein neues Bündnis in Nahost: Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben einen Verteidigungspakt geschlossen. Was dahinter steckt, analysiert ZDFheute live.07.08.2026 | 17:01 min

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Iranischer Außenpolitiker: Militärpakt wird Saudi-Arabien nicht schützen

Nach der Ansicht des iranischen Außenpolitikers Ebrahim Resaei wird der neue Militärpakt zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei die Golfmonarchie nicht schützen. "Die Saudis sollten wissen, dass ein Abkommen auf dem Papier mit der Türkei und Pakistan ihnen keine Sicherheit bringen wird, genauso wenig wie ihnen jahrelanges einseitiges Ausbeuten durch die Amerikaner Sicherheit gebracht hat", schreibt das Mitglied des auswärtigen Ausschusses im Parlament auf X.

"Ändert eure Politik, damit ihr nicht bei anderen um Sicherheit betteln müsst", betont Resaei.

Bericht: Libanesischer Soldat bei israelischem Luftangriff verletzt

Bei einem israelischen Angriff ist nach libanesischen Angaben ein Soldat verletzt worden. Der Mann sei getroffen worden, als er in Mansuri im Südlibanon mit einem Baufahrzeug Straßen freigeräumt habe, meldet die staatliche Nachrichtenagentur NNA unter Berufung auf die libanesische Armee. Das israelische Militär äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall.

Israel hatte die Bewohner von Mansuri am Mittwoch zur Flucht aufgerufen und nach eigenen Angaben Angriffe im Südlibanon geflogen, weil die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz gegen die Waffenruhe verstoßen habe.


Für Gaza-Hilfe: Deutschland leiht Israel Geräte zur Fahrzeugdurchleuchtung

Deutschland stellt Israel Anlagen zur Fahrzeugdurchleuchtung zur Verfügung, die für mehr Hilfsgüter im Gazastreifen sorgen sollen. Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilt, werden leihweise zwei Anlagen übergeben. Eine davon soll voraussichtlich ab September am Grenzübergang Eres eingesetzt werden und dessen Wiederöffnung ermöglichen. Die zweite Anlage soll am israelischen Hafen in Aschdod zum Ende des Jahres ihre Arbeit aufnehmen.

Das Verteidigungsministerium will mit der Bereitstellung der Anlagen dazu beitragen, "die humanitäre Lage im Gazastreifen durch Erhöhung der Einfuhrkapazitäten zu verbessern".


Wichtige Meldung

Jemens Gesundheitsministerium meldet Tote nach Huthi-Angriffen

Bei erneuten Angriffen der Huthi-Miliz sind nach Angaben des jemenitischen Gesundheitsministeriums mindestens zwei Zivilisten getötet worden. 14 weitere Menschen seien verletzt worden, teilt Gesundheitsminister Kasim Bahibah auf der Plattform X mit. Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach Angaben regierungsnaher Medien erneut Ziele in der jemenitischen Provinz Marib mit Raketen und Drohnen angegriffen. Aus Militärkreisen heißt es, dass bei einem Angriff auf Stellungen regierungstreuer Truppen zwei Militärangehörige getötet und drei weitere verletzt wurden.

Saudi-Arabien meldet Angriffe der Huthi-Miliz

Die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben nach saudischen Angaben Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Dabei sollen mehrere Zivilisten verletzt worden sein. Die UN ruft die Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf.

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Huthi-Rebellen haben nach saudischen Angaben Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Dabei sollen mehrere Zivilisten verletzt worden sein. Die UN rufen die Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf.07.08.2026 | 0:22 min

Wichtige Meldung

Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan schließen Militärbündnis

Inmitten wachsender Spannungen am Golf haben die Atommacht Pakistan, der Nato-Staat Türkei und die Golfmonarchie Saudi-Arabien einen gemeinsamen Verteidigungspakt unterzeichnet. Bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Länder im saudi-arabischen Mekka sei der sogenannte "Mekka Verteidigungspakt" geschlossen worden, heißt es in Mitteilungen des pakistanischen Außenministeriums und der saudi-arabischen staatlichen Nachrichtenagentur SPA.

Jeder bewaffnete Angriff gegen einen der drei Staaten gelte als Angriff auf alle drei Bündnispartner, heißt es in den Stellungnahmen. Die Vereinbarung sei ein Ausdruck des Engagements der drei Staaten, ihre gemeinsamen Sicherheitsinteressen zu stärken, heißt es. Pakistan und Saudi-Arabien sind bereits seit September 2025 über einen gemeinsamen Verteidigungspakt verbunden.

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Sorgen um Straße von Hormus lassen Ölpreise schwanken

Sorgen der Anleger über die Pläne Irans für die Straße von Hormus haben am Ölmarkt starke Schwankungen ausgelöst. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI bewegen sich zwischen minus 0,8 und plus 2,4 Prozent. Zuletzt lagen sie kaum verändert bei 82,21 und 77,16 Dollar je Fass (159 Liter).

Am Donnerstag hatten die Preise um rund vier Prozent zugelegt, nachdem Iran einen Gesetzentwurf zur Sperrung der für Energietransporte wichtigen Meerenge für Schiffe aus den USA und Israel geprüft hatte. Trotz des Anstiegs am Donnerstag steuern beide Ölsorten auf einen Wochenverlust von rund acht Prozent zu


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den Iran-Krieg und den Nahost-Konflikt berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, unter anderem bei ZDFheute live am 07.08.2026 um 16:00 Uhr sowie in heute Xpress am 07.08.2026 ab 7:30 Uhr.

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