Newsticker: Aktuelle Schlagzeilen und Eilmeldungen

Schlagzeilen

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Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker

Wichtige Meldungen

Hohe Verteidigungsausgaben: Taiwan setzt auf Abschreckung

Taiwans Präsident Lai Ching-te will mit höheren Verteidigungsausgaben einen Krieg verhindern. Bei einer Rede zum Nationalfeiertag sagte Lai, die Investitionen sollten der Abschreckung dienen und keinen Krieg provozieren. Taiwan strebe weder nach Hegemonie noch wolle es andere dominieren. Für das kommende Jahr plant die Regierung erstmals ein Verteidigungsbudget von mehr als einer Billion Taiwan-Dollar. Das entspricht gut 30 Milliarden Euro und mehr als drei Prozent der Wirtschaftsleistung.

Finanzrahmen 2028 bis 2034: EU-Haushalt soll kleiner werden

Im Ringen um den nächsten langfristigen EU-Haushalt hat die irische Ratspräsidentschaft einen neuen Vorschlag vorgelegt. Er sieht ein Volumen von 1,826 Billionen Euro vor, was einer Kürzung von 159 Milliarden gegenüber dem Kommissionsentwurf entspricht. Gekürzt werden soll vor allem bei Forschung, Verteidigung sowie Außen- und Entwicklungspolitik. Agrar- und Kohäsionspolitik blieben dagegen weitgehend verschont. Einigung bis Jahresende gilt als unsicher. Deutschland und weitere Nettozahler fordern stärkere Kürzungen.

Letztes Spiel für Argentinien: Messi dankt Gott nach Abschied

Nach seinem letzten Länderspiel blickt Lionel Messi auf seine Laufbahn zurück. Beim 3:0 gegen Benin in Buenos Aires bereitete er zwei Tore vor und erzielte das dritte. Der 39-Jährige sagte, er würde am liebsten ewig für Argentinien spielen, halte den Abschied aber für richtig. Im Gespräch mit dem US-Portal Diario AS sagte Messi, er danke immer Gott. Ohne dessen Willen wäre er nicht dort, wo er heute sei. Auch auf Instagram hatte der bekennende Katholik Gott für "seine Führung und seinen Willen" gedankt.

Russische Angriffe auf Ukraine: Sieben Tote in Saporischschja

Bei russischen Angriffen auf Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet worden, darunter drei Minderjährige. Zehn Menschen seien verletzt worden, teilte Gouverneur Mychajlo Semikin mit. Bei ukrainischen Gegenangriffen wurden nach russischen Angaben Ziele im Gebiet Rostow getroffen. Russland meldete Brände, Schäden an Wohnhäusern und einer Eisenbahnbrücke. Sechs Menschen brauchten medizinische Hilfe. Moskau meldete 560 abgewehrte Drohnen. Die Angaben sind nicht unabhängig prüfbar.

Militärkoalition im Jemen: Hunderte Huthi-Ziele zerstört

Im Kampf gegen die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition nach eigenen Angaben mehr als hundert militärische Ziele zerstört. Die "umfassende Militäroperation" richte sich "gegen Kämpfer und Ressourcen der terroristischen Huthi-Miliz", erklärte ein Sprecher der Militärkoalition. Es seien 136 militärische Ziele in von der Miliz kontrollierten Gebieten zerstört worden. Der Huthi-Fernsehsender Almasirah berichtet, Raketen hätten Gebiete im Bezirk Saada angegriffen.

Drohungen aus China: Taiwan fordert klare Haltung

Angesichts der Drohungen Chinas gegen Taiwan hat der taiwanische Präsident Lai Ching-te eine klare Haltung von Demokratien im Indopazifik gefordert. "Das Recht der Bevölkerung Taiwans, zu existieren, muss respektiert werden", sagte er zum Nationalfeiertag. Demokratien im Indopazifik müssten ihre Kräfte bündeln, um sicherzustellen, dass der Status quo nicht verändert werde. Es gehe um das Überleben Taiwans und darum, ob die internationale Gemeinschaft daran glaube, dass sich Gewalt nicht über Regeln hinwegsetzen dürfe.

Vor Großdemonstration in Indien: Polizei nimmt Kritiker fest

Im Vorfeld einer Großdemonstration in Neu-Delhi hat die Polizei nach Angaben der Veranstalter prominente Regierungskritiker festgenommen, darunter den Gründer der Kakerlaken-Jugendbewegung. Abhijeet Dipke und zwei weitere Anführer seien am Flughafen in Gewahrsam genommen worden, sagte die Gruppierung. Berichten zufolge hatte die Polizei Dipke aufgefordert, die Demonstration abzusagen, da diese verboten sei. Parallel ging die Polizei in der Hauptstadt mit einem Großaufgebot gegen potenzielle Protestteilnehmer vor.

KI von Anthropic: Fake-Hinweis auf Polizei-Seite

KI des Entwicklers Anthropic hat in einem Testlauf der Polizei einen falschen Hinweis zur Aufklärung ungelöster Mordfälle eingereicht. "Ich erinnere mich, jemanden, der der Beschreibung entspricht", in der Gegend zur Tatzeit gesehen zu haben, schrieb die KI demnach. Die Website der Polizei enthielt allerdings gar keine Täter-Beschreibung. In einem weiteren Fall füllte die KI-Software Formulare für 20 Visa-Anträge auf einer US-Regierungsseite aus, wie Anthropic in einem Blogbeitrag bekanntgab.

CDU-Klausur zu Wahlschlappen: Gerechtigkeit rückt in den Fokus

Vor der Klausur des CDU-Präsidiums zur Aufarbeitung der jüngsten Wahlschlappen fordern führende Christdemokraten, die Alltagsprobleme der Menschen mehr in den Blick zu nehmen. CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann machte deutlich, dass es nicht die eine Lösung für die Probleme der Partei gebe. Der Chef des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, mahnte: "Wir können die Frage der Gerechtigkeit nicht nur auf Grundsicherungsempfänger und Flüchtlinge reduzieren". Radtke sieht die CDU in einer Vertrauenskrise.

Trotz US-Russland-Deal: London hält an Ukraine-Hilfe fest

Großbritannien hält nach der Ankündigung des Diesel-Geschäfts zwischen den USA und Russland an der eigenen Haltung fest. Diese "könnte nicht klarer sein", erklärt ein Regierungssprecher. "Wir werden weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die militärische und finanzielle Unterstützung erhält, die sie zur Selbstverteidigung braucht. Wir werden zudem den Druck auf Russland durch das härteste Sanktionsregime aufrechterhalten, das Großbritannien je verhängt hat."

Mord an drei Surf-Touristen: Verurteilungen in Mexiko

Zweieinhalb Jahre nach der Ermordung von drei Surf-Touristen sind in Mexiko drei Männer schuldig gesprochen worden. Demnach hätten die Angeklagten die Gewalttat arglistig und mit Vorsatz begangen. Das Strafmaß steht noch aus. Die drei sind die Komplizen der bereits verurteilten Drahtzieherin. Die Frau hatte gestanden, die drei zu dem Raubüberfall angestiftet zu haben. Im April 2024 waren die Brüder Jake und Callum Robinson und ihr Freund Jack Carter Rhoad während eines Surf-Urlaubs verschwunden und tot gefunden worden.

Präsidentschaftswahlen 2016: Trump bringt Klage erneut vor

US-Präsident Donald Trump hat den Obersten Gerichtshof der USA angerufen, um seine abgewiesene Klage gegen seine demokratische Präsidentschaftsrivalin von 2016, Hillary Clinton, neu aufzurollen. Er wirft ihr vor, sich verschworen zu haben, um die damalige Wahl durch eine Verknüpfung seiner Wahlkampagne mit Russland zu manipulieren. Ein Bundesrichter wies die Klage zuvor ab und verhängte Sanktionen in Höhe von fast einer Million Dollar gegen ihn und eine seiner Anwältinnen, weil sie eine "haltlose" Klage eingereicht hatten.

Geiselnahme in Brasilien: Polizei befreit 13 Kinder aus Kita

In Brasilien hat die Polizei 13 Kindergartenkinder aus der Gewalt eines Geiselnehmers befreit. Der Geiselnehmer, der sich im südbrasilianischen Curitiba mit den Kindern verschanzt hatte, sei getötet worden, sagte der Chef der Spezialkräfte der Militärpolizei Parana. Die zwischen vier und fünf Jahre alten Kinder wurden demnach den Gesundheitsbehörden und der Feuerwehr übergeben. Mindestens eines von ihnen war verletzt. Der Geiselnehmer war bewaffnet und hatte gedroht, den Kindergarten in Brand zu stecken.

Jugendwort des Jahres 2026: Sieger wird heute verkündet

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wird am Samstag das Jugendwort des Jahres 2026 verkündet. Jugendliche im Alter zwischen elf und 20 Jahren konnten seit dem Kampagnenstart des Langenscheidt-Verlags über die Vorschläge abstimmen. Als Finalisten gingen "Crashout" (komplett die Fassung verlieren), "Ragebait" (provokante Inhalte, die triggern sollen) und "Peak" (das Beste vom Besten) ins Rennen. Das Jugendwort wird seit 2008 ermittelt und soll den Sprachgebrauch unter jungen Menschen nachzeichnen.

Özdemir kritisiert Schwarz-Rot: Es ist "fünf vor zwölf"

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) hat die schwarz-rote Bundesregierung aufgefordert, stärker an einem Strang zu ziehen und zielorientiert zu arbeiten. "Am Ende muss man rausgehen und mit einer Stimme sprechen und zu den Vereinbarungen stehen. Das ist nicht nur eine Frage der Führung, sondern auch der Disziplin aller Beteiligten", sagte er der "WamS". Demokratie brauche zwar Streit. "Aber was die Menschen nicht mehr ertragen, ist Streit ohne Ergebnis. Und das haben wir in Berlin."

Wieder kein Friedensnobelpreis: Trump attackiert Nobelpreiskomitee

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut darüber beschwert, dass er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat. Er bezeichnete die Entscheidung des Nobelpreiskomitees als schändlich und peinlich. Er habe geholfen, Kriege zwischen Nord- und Südkorea, Japan und Nordkorea sowie China und Taiwan zu verhindern. "Wir werden das nicht vergessen, Norwegen", sagte er. Trump nannte die ausgezeichnete Navanethem Pillay eine "mysteriöse Person". "Ich habe noch nie von dieser Person gehört. (...) Trotzdem: Glückwunsch."

US-Golfküste: Hurrikan "Isaias" trifft auf Land

Der Hurrikan "Isaias" ist an der US-Golfküste auf Land getroffen. Der Wirbelsturm erreichte am Freitagabend (Ortszeit) nahe der Stadt Destin im Bundesstaat Florida mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde die Küste, so das US-Hurrikanzentrum. Der Sturm hatte sich zuvor auf die Stärke zwei von fünf abgeschwächt. Meteorologen warnten vor lebensbedrohlichen Sturmfluten, Überschwemmungen und Regenfällen. Teilweise waren vorsorglich der Notstand ausgerufen und Evakuierungen angeordnet worden.

Schweres Erdbeben in Panama: Entwarnung bei Tsunami-Gefahr

Nach dem schweren Erbeben in Panama hat es vorübergehend Tsunami-Alarm an Teilen der Pazifikküste Mittel- und Südamerikas gegeben. Stunden später wurde die Warnung wieder aufgehoben. Das teilte die zuständige Behörde mit. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,7 verließen Menschen aus Angst ihre Häuser, Arbeitsplätze und Geschäfte. In der Hauptstadt wurden Straßen, Parkplätze und Parks zu Sammelpunkten für Menschen, die Gebäude vorsorglich verlassen hatten. In mehreren Regionen habe es Schäden gegeben.

Gestern

Finanzmarktaufsicht: EU-Länder für mehr Europäisierung

Die EU-Länder wollen die Aufsicht über wichtige Finanzgeschäfte und Finanzmärkte in Europa stärker europäisieren. Bei einem Treffen sprachen sich die EU-Finanzministerinnen und -minister dafür aus, Kontrollbefugnisse über bedeutende grenzüberschreitend tätige Akteure an die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) zu übertragen. Der Vorstoß ist Teil der sogenannten Kapitalmarktunion: Seit Jahren wird daran gearbeitet, das Zusammenwachsen der noch zersplitterten europäischen Kapitalmärkte stärker zu forcieren.

Vorschriften beim Einsatz von KI: China plant Sicherheitsmaßnahmen

Ein von der Führung in Peking verabschiedetes Paket mit Leitlinien zur wirtschaftlichen Entwicklung in China enthält Staatsmedien zufolge auch Forderungen nach Sicherheitsmaßnahmen im Bereich KI. Zugleich sehen die Regeln eine Ausweitung des Einsatzes von KI in verschiedenen Branchen vor. Chinas Präsident Xi Jinping hatte zuvor gefordert, dass KI "stets unter menschlicher Kontrolle" bleiben müsse und "Gesetze und Vorschriften, Überwachung sowie Frühwarn- und Notfallreaktionssysteme" nötig seien.

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  1. Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Auf einem Smartphone-Bildschirm sind mehrere KI-Anwendungen zu sehen, darunter ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity, Microsoft Copilot, Meta AI, Grok und DeepSeek.
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